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CEBIT News

Trendspots: Das bringen die Aussteller nach Hannover - Folge 4

Wo tut’s denn weh? Die Tomes GmbH entwickelt Softwarelösungen, mit denen sich Routineprozesse in der Gesundheitsversorgung optimieren und effizienter gestalten lassen. Auf der CEBIT 2018 in Hannover präsentiert Tomes erstmals seine Softwareplattform IDANA zur Aufnahme einer intelligenten digitalen Anamnese.

30.05.2018

Wo tut’s denn weh?
Die Tomes GmbH entwickelt Softwarelösungen, mit denen sich Routineprozesse in der Gesundheitsversorgung optimieren und effizienter gestalten lassen. Auf der CEBIT 2018 in Hannover präsentiert Tomes erstmals seine Softwareplattform IDANA zur Aufnahme einer intelligenten digitalen Anamnese.

Die 2016 von zwei Ärzten und einem Softwareentwickler gegründete Tomes GmbH kombiniert medizinische und technische Expertise, um den Alltag in Praxen und Kliniken ein Stückchen besser zu machen. Der festen Überzeugung folgend, dass digitale Lösungen ein enormes Potenzial für die Medizin bereithalten, entwickelt Tomes innovative Softwarelösungen, mit denen sich vor allem Routineprozesse in der Gesundheitsversorgung optimieren und effizienter gestalten lassen. Dabei orientiert sich Tomes ganz nah an den alltäglichen Bedürfnissen von Ärzten, Mitarbeitern und Patienten. Anlässlich der CEBIT 2018 in Hannover, die den Bereich Digital Health zu einem Schwerpunktthema ausgewählt hat, präsentiert das Freiburger Unternehmen erstmals seine Software-as-a-Service-Lösung IDANA.

Die Erhebung der Krankheitsgeschichte und der aktuellen Beschwerden eines Patienten ist das wesentliche Diagnostikum: Bis zu 80 Prozent aller Diagnosen ließen sich allein über eine sorgfältig durchgeführte Anamnese stellen. Stattdessen kommt im eng getakteten medizinischen Alltag meist laborative Diagnostik und Apparatemedizin zum Einsatz - verbunden mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem und erhöhten Risiken für Fehlbehandlungen. IDANA dient daher einer intelligenten digitalen Anamnese. Auf Grundlage des Konsultationsgrundes erhebt IDANA über adaptive Fragebögen aktuelle Beschwerden und die Krankheitsvorgeschichte direkt beim Patienten und bietet dem Arzt anschließend eine intelligente, übersichtliche Auswertung der Daten. Die Cloud-basierte Softwareplattform IDANA besteht aus einer mobilen App für Patienten und einer Desktop-App für Ärzte zur Konfiguration und Auswertung der Anamnese. IDANA erlaubt sowohl die Erhebung allgemeiner Aspekte wie Vorerkrankungen, Allergien, Medikation oder Risikofaktoren und beinhaltet zudem eine breite Auswahl an krankheitsspezifischen Fragebögen zur Erstanamnese, Verlaufskontrolle und telemedizinischen Nachsorge. So soll sichergestellt sein, dass alle relevanten Informationen erhoben werden und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient proaktiv unterstützt wird.
Tomes GmbH (D-79108 Freiburg), Halle 14, Stand H08
Kontakt: Lucas Spohn
Tel.: +49 761 6006784-4
Mobil: +49 174 130 13 72
E-Mail: lucas.spohn@idana.one

Demokratische Strukturen auf die Kette kriegen
Materna zeigt auf der CEBIT 2018 mit "Citizen Blockchain", wie sich basierend auf Blockchain-Technologie Datenlieferungen von Bürgern protokollieren und manipulationssicher ablegen lassen, um demokratische Strukturen durch Bürgerbeteiligungen an Projekten der öffentlichen Verwaltung zu stärken.

Die Dortmunder Materna GmbH zeigt in ihrem CEBIT-Showcase ein Blockchain-Projekt für eine Feinstaub-Landkarte. In diesem so genannten Datenzulieferungsprojekt sollen Bürger die Daten ihrer privaten Luftmess-Stationen bereitstellen können und dafür eine Gegenleistung erhalten: die Citizen Blockchain Tokens. Die erworbenen Tokens können in einer App als digitalisierte Werte verwaltet und beim Einkauf in einem Online-Shop der Kommune verwendet werden. Materna baut auf die CEBIT 2018 in Hannover als perfekte Plattform für die Suche nach Kommunen, Kreisen und Ländern, die bei diesem Blockchain-Projekt mitmachen und den Wert von Bürgerbeteiligungen auf das nächste Level heben wollen.

Zudem wird sich Materna auf der CEBIT 2018 als Berater für den Einsatz der Blockchain-Technologie positionieren, um künftig gemeinsam mit Behördenkunden praxistaugliche Szenarien inklusive Systemintegration, Umsetzung und Technologieauswahl entwickeln zu können. Materna will dafür Innovations-Workshops und Hackathons anbieten und Behörden bei der Erschließung des Themas Blockchain unterstützen, wozu auch die Erläuterung der Funktionsweise, der grundlegenden Mehrwert-Szenarien sowie möglicher Use Cases gehören sollen.

Weitere Materna-Schwerpunkte im Bereich "Digital Administration" auf der CEBIT 2018 sind die Themen "intelligentes Formular-Management", "Chatbots für den Behördeneinsatz" und die "elektronische Akte". Und nicht zuletzt präsentieren die Dortmunder auch Lösungen und Dienstleistungen für das Digital Enterprise mit den Themen "Cloud", "Chatbots", "Augmented Reality", "Blockchain" und "Office 365".
Materna GmbH Information & Communications (D-44141 Dortmund), Halle 15, Stand G54 (Hauptstand)
Kontakt: Christine Siepe
Tel.: +49 231 55 99-168
E-Mail: Christine.Siepe@Materna.de

Wissen ist gewonnene Zeit!
Die Echobot Media Technologies GmbH aus Karlsruhe entwickelt Online-Software für die Informationsaggregation und Analyse externer Daten. Auf der CEBIT 2018 präsentieren die Badener jetzt erstmals ihr neues Instrument CONNECT zum vereinfachten Abruf aktueller Firmendaten, Leads und Kontakte.

Unser Leben und unser Arbeitsumfeld unterliegen einer ständigen Beschleunigung, zumindest gefühlt. Doch trotz all der dynamischen und mobilen Prozesse - der Tag verharrt beinhart bei den 24 Stunden, die er uns zur Bewältigung aller Aufgaben zur Verfügung stellt. Segen und Fluch zugleich ist die Informationsflut, die uns heute gleichermaßen hilft wie sie uns überrollt. Um nicht in ihr zu ertrinken und halbwegs den Überblick zu behalten, benötigen wir Unterstützung. Mit den richtigen Werkzeugen kann es gelingen, bessere Entscheidungen zu treffen, entstehende Chancen früher zu erkennen oder auf Risiken schnell zu reagieren. Dies zu ermöglichen ist die Vision des Karlsruher Unternehmens Echobot, indem es aktuelle Daten und relevante Informationen für mehr Geschäftserfolg in einer digitalisierten Arbeitswelt ausgewählt zur Verfügung stellt. Auf der CEBIT 2018 in Hannover präsentieren die Experten für Business Information Intelligence jetzt erstmals ihr neues Produkt CONNECT.

Echobot CONNECT liefert auf Knopfdruck umfangreiche Firmendossiers zu mehr als einer Million Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum. Mit nur einem Blick sollen Kundenberater Firmenmerkmale, die Kontaktdaten wichtiger Ansprechpartner, aktuelle Nachrichten und Ereignisse sowie die finanzielle Entwicklung eines Unternehmens einsehen können. Einmal installiert, integriert sich das Plug-In in den normalen Arbeitsablauf. Ob per Webbrowser, unterwegs per App oder unmittelbar im CRM-System – Echobot CONNECT soll das ideale Werkzeug für alle Neukundenjäger und Bestandskunden-Hirten sein.
Echobot Media Technologies GmbH (D-76135 Karlsruhe), Halle 16, Stand B30
Kontakt: Denise Kunz
Tel.: +49 721 50057-500
E-Mail: kunz@echobot.de

Die perfekte Welle für Silver Surfer?
Nicht weniger als die einfachste Bedienoberfläche der Welt kündigt das Berliner Startup Nepos auf seiner Website an, um Senioren den Zugang zur digitalen Welt zu eröffnen. Ob es tatsächlich gelingt, Online-Anwendungen altersgerecht auf einem silbernen Tablet zu servieren, wird die CEBIT zeigen.

Laut D21 Digital Index 2017/18 findet derzeit noch mehr als die Hälfte der über 65-Jährigen noch keinen Zugang zur digitalen Welt. Deshalb präsentiert das Startup Nepos auf der CEBIT 2018 das erste Tablet mit universeller Bedienoberfläche, dessen dreijährigen Entwicklungsprozess mehr als 300 Tester - davon 50 Langzeittester der Generation 65-plus - von Beginn an begleitet haben. "Fast alle haben heute technische Geräte. Aber überladene Benutzeroberflächen und unklare Benutzerführungen überfordern viele Menschen", sagt Nepos-Gründer und -CEO Paul Lunow. "Ältere sind nicht zu blöd für die neue Technik - die Systeme sind einfach nicht auf sie zugeschnitten. Hier setzen wir mit Nepos an. Wir wollen allen Menschen die Möglichkeit geben, das Internet mit Freude zu entdecken und am digitalen Leben teilzunehmen."

Mit der völlig neu entwickelten Bedienoberfläche des Tablets, die auf HTML5 basiert, sollen sich sämtliche Inhalte, die im Netz verfügbar sind, problemlos darstellen lassen. Das Nepos UI+ (Universal Interface), das übersichtlich gestaltet ist, soll alle Inhalte in der stets gleichbleibenden Bedienreihenfolge zugänglich machen, sodass sich die Menü-Logik - einmal verstanden - immer wieder anwenden lässt, ganz gleich, ob beim Schreiben von E-Mails, Online-Banking, Shopping im Netz oder bei der Videotelefonie mit der Familie. Umfangreiche Tests während des Entwicklungsprozesses sollen den Nepos-Entwicklern zudem gezeigt haben, dass nicht nur die Software normaler Tablets nicht auf die spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist, sondern auch die Hardware. Darum entwickelte Nepos gemeinsam mit dem Designer Werner Aisslinger ein ergonomisches Produktdesign, das funktional und gleichzeitig modern ist. Mit einem 10-Zoll-Bildschirm, gut lesbaren Schriften, Anzeigen für den Eingang von E-Mails und den Ladezustand des Akkus, einem Drehregler für die Lautstärke sowie einer stabilen Standvorrichtung sollen Senioren zur täglichen Nutzung des Tablets motiviert werden. Spezielle Nutzerinteressen werden laut Nepos bereits bei der Inbetriebnahme des Tablets berücksichtigt und individuelle Einstellungen entsprechend konfiguriert. Automatische Updates, ein geschlossenes System, das vor Virenattacken schützt, sowie eine Wartungshotline runden das zielgruppengerechte Produkt ab - und liefern so weitere Gründe für die Generation 65-plus, auf der CEBIT 2018 die Premiere des marktreifen Prototyps des Nepos Tablets zu feiern.
NEPOS GmbH (D-12209 Berlin), Halle 27, Stand C47/1 (scale11 Digital Lifestyle)
Kontakt: Paul Lunow
Tel.: +49 30 120860-72
E-Mail: presse@nepos.de

Stechuhr 4.0
Die PCS Systemtechnik GmbH präsentiert auf der CEBIT 2018 in Hannover unter anderem ihr gerade erst mit einem Design-Award ausgezeichnetes neues Zeiterfassungsterminal INTUS 5540.

PCS Systemtechnik aus München ist einer der führenden Hersteller von Hard- und Software für die Bereiche Zutrittskontrolle, Videoüberwachung sowie Zeit- und Betriebsdatenerfassung. Mit ihren innovativen Produktfamilien INTUS, DEXICON und CONVISION bietet PCS professionelle Lösungen für nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen. Durch die Kooperation mit mehr als einhundert Software- und Systemhaus-Partnern, die PCS-Produkte in ihre Applikationen integrieren, soll jeder Kunde seine maßgeschneiderte, zeitgemäße und zukunftsorientierte Gesamtlösung erhalten können. Anwender aus den Bereichen Industrie, Banken, Versicherungen, Handel, Dienstleistung oder öffentliche Auftraggeber schätzen dabei nicht nur die Softwareunabhängigkeit der PCS-Lösungen, sondern auch das gute Design. Besucher der CEBIT 2018 in Hannover können sich selbst ein Bild davon machen, denn dort feiert das gerade erst prämiierte Zeiterfassungsterminal INTUS 5540 seine Premiere.

Das mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnete INTUS 5540 präsentiert sich im neuen Design mit bewährter Funktionalität und außergewöhnlichen innovativen Merkmalen, wie der zum Patent angemeldeten AutoClone-Funktion oder der Ausgabe von akustischen Signalen und Sprachmeldungen. Programmierbare Smartkeys sollen darüber hinaus Administratoren und Anwendern den täglichen Umgang mit dem INTUS 5540 erleichtern. Wie gewohnt punktet INTUS zudem mit konsequent hochwertiger Ausstattung: Die gemäß IP65 geschützte, langlebige Tastatur überzeugt mit klaren Druckpunkten, für Zahleneingaben verfügt das INTUS 5540 über einen separaten Zehnerblock und dank eingebauter Heizfunktion funktioniert das Terminal auch im winterlichen Außeneinsatz.
PCS Systemtechnik GmbH (D-81539 München), Halle 17, Stand B40
Kontakt: Ute Hajek
Tel.: +49 89 68004-253
E-Mail: uhajek@pcs.com

Startup hat rettenden Einfall und geht auf Erfolgskurs
Nein, diese Überschrift ist kein Clickbait - was das Team von DIVERA 24/7 auf der CEBIT 2018 vorstellt, hat tatsächlich das Potenzial, Leben zu retten. Die Idee, mit einer App die Personalplanung im Bevölkerungsschutz effizienter zu machen, brachte DIVERA 24/7 ins Finale des CEBIT Innovation Award.

Die Entwickler von DIVERA 24/7, einem Projekt der Fire & Rescue Instructions GmbH, hatten ein ganz klares Ziel vor Augen: die Rettungskette von der Alarmierung der Einsatzkräfte bis zu deren Eintreffen am Unfallort zu optimieren. Da im Ernstfall entscheidend ist, wie schnell qualifizierte Rettungskräfte am Unfallort erscheinen können, hat es sich das Team von DIVERA 24/7 zur Aufgabe gemacht, die Personalplanung im Bereich des Bevölkerungsschutzes mit einer neuen App nicht nur effizienter, sondern auch einfacher zu machen. Die App sorgt deshalb nun dafür, dass sich auf einen Blick die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte sowie deren Anzahl und Kompetenzen erkennen lassen.

Bereits vor einem Ereignis erfasst die DIVERA 24/7 App GPS-unterstützt die Verfügbarkeit der Rettungskräfte und deren fachliche Kompetenzen und optimiert mit diesen Daten die Alarmierung. So sollen bereits im Vorfeld Personalengpässe erkannt und kompensiert werden können. Zudem lassen sich mit DIVERA 24/7 die Bedarfsplanung optimieren sowie Verfügbarkeiten und Fähigkeitslücken exakter und schneller ermitteln. Indem die Entwickler von DIVERA 24/7 die Möglichkeiten der Digitalisierung konsequent nutzen, wollen sie mit ihrem organisations- und Ebenen übergreifenden Ansatz das ehrenamtliche Engagement in Bereichen wie der Freiwilligen Feuerwehr effizient unterstützen – mit Erfolg, denn in Deutschland nutzen bereits mehr als 50 000 Rettungskräfte die App. Und da diese nicht nur für Rettungsdienste und Feuerwehren eine besondere praktische Relevanz aufweist, ist DIVERA 24/7 auf einem guten Weg, sich auch in anderen Branchen und Bereichen zu etablieren, beispielsweise bei Event-Agenturen.
Fire & Rescue Instructions GmbH (D-42329 Wuppertal), Halle 27, Stand E52 (Partner bei Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Kontakt: Dr. Bernhard Horst
Tel.: +49 202 73 88-107
E-Mail: horst@divera247.com

Sorgt IT-Power dafür, dass wir Alzheimer vergessen können?
Auf mehr als 800 Quadratmetern stellt Hewlett Packard Enterprise (HPE) auf der CEBIT 2018 wegweisende Technologien mit vielfältigen Anwendungsbeispielen vor. Eines der Highlights ist eine jüngst gestartete Kooperation zwischen dem DZNE und HPE, um Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer zu erforschen.

Zu den Themen, die HPE auf der CEBIT 2018 vorstellt, gehören neben Produktionsmaschinen, die sich selbst reparieren, intelligenten Räumen, die Menschen leiten und bedienen, Rechenzentren, die bevorstehende Engpässe selbstständig beheben, und vernetzte Dinge, die Hacker an ihrem Verhalten erkennen, auch neuartige Computer, die Millionen von Krankheitssymptomen miteinander vergleichen, um genau die richtige Medikation zu finden. "In Zukunft wird jede Maschine, jeder Prozess, jedes Gebäude mit Intelligenz ausgestattet sein", erwartet Heiko Meyer. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von HPE Deutschland betont: "Auf der CEBIT wollen wir für die Chancen begeistern, die sich damit eröffnen. Wir werden aber auch die Mittel und Wege aufzeigen, um diese Chancen zu verwirklichen und sich vor den Risiken zu schützen."

Ganz klar zu den Chancen, die von HPE ergriffen werden, gehört die Erforschung von Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer - eine der größten Herausforderungen in der Medizin. Im Frühjahr nahm das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) gemeinsam mit HPE einen neuen Hochleistungsrechner in Betrieb, der die Auswertung biomedizinischer Daten enorm beschleunigen und zu schnelleren Fortschritten in der Demenz-Forschung führen soll. Der Rechner nutzt dafür die Prinzipien der neuartigen, von HPE entwickelten Computer-Architektur "Memory-Driven Computing". Denn um neue Ansätze für die Prävention und Therapie aus der Analyse von Gendaten und von Hirnscans zu gewinnen, ist enorme Rechenpower erforderlich. Deshalb wollen das DZNE und HPE gemeinsam das Potenzial, das in der Power des "Memory-Driven Computing" liegt, für die medizinische Forschung verwirklichen.

"Memory-Driven Computing" soll radikal mit der Tradition aller bisherigen Computer brechen, indem es nicht den Prozessor, sondern den Arbeitsspeicher ins Zentrum der Architektur stellt. "Idealerweise liegen sämtliche Daten gleichzeitig im riesigen Arbeitsspeicher vor", erklärt Prof. Joachim Schultze, Genomforscher und Arbeitsgruppenleiter am DZNE. "Sie müssen also nicht erst aus externen Speichermedien eingelesen werden, sondern der Prozessor kann unmittelbar darauf zugreifen. Die Arbeit mit externen Speichermedien gleicht einem Puzzlespieler, der die einzelnen Puzzleteile in einer großen Menge von Schachteln verteilt hat, die er erst nacheinander öffnen müsste, um nach passenden Teilen zu suchen. Hat man dagegen alle Teile vor sich ausgebreitet, gelangt man wesentlich schneller ans Ziel." Mit seinem neuen Ansatz will HPE eine Antwort auf die Tatsache geben, dass eine weitere Steigerung der Prozessorleistung an ihre physikalischen Grenzen stößt. Dass "Memory-Driven Computing" angesichts der exponentiell steigenden Datenmengen, die Computer zu verarbeiten haben, nicht nur in der Medizin, sondern auch in vielen anderen Bereichen ein wegweisender Ansatz sein kann, will HPE den Besuchern aus aller Welt auf der CEBIT 2018 zeigen.
Hewlett-Packard GmbH Vertriebszentrale Deutschland (D-71034 Böblingen), Halle 12, Stand D47
Kontakt: Patrik Edlund
Tel.: +49 7031 450 24 63
E-Mail: patrik.edlund@hpe.com

Bürokratie vs. Unternehmen 0:1
Mit seiner neuen GDPR Suite unterstützt der Karlsfelder Softwareentwickler iGrafx Unternehmen umfänglich im Umgang mit der gerade in Kraft getretenen EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Im Bereich d!conomy der CEBIT 2018 dreht sich beinahe alles um die digitale Transformation in Unternehmen, so auch bei iGrafx, einem renommierten Anbieter von Business Process Management (BPM)-Lösungen. Auf dem ITA-/PBAKA-Gemeinschaftsstand der Professor Binner Akademie zeigt das Unternehmen, wie Prozesse ganzheitlich erfasst, modelliert und kontrolliert werden können, um Geschäftsmodelle ins digitale Business zu transformieren und gleichzeitig regelkonform zu bleiben. Der Aktualität geschuldet liegt dabei ein besonderes Augenmerk auf der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wie können Risiken bewertet und kontrolliert werden? Wie lässt sich die DSGVO für alle Prozesse im Unternehmen lückenlos umsetzen und durchgehend Compliance erreichen? All' das zeigen die Bayern anhand ihrer neuen Compliance Software, der iGrafx GDPR Suite.

Die GDPR Suite soll Unternehmen die Möglichkeit geben, Risiken aus der Perspektive der eigenen Geschäftsprozesse zu bewerten. Zu den wesentlichen Komponenten gehören Erhebungsinstrumente zur Bewertung von Risikobereichen, ein DSGVO-Glossar zur Gewährleistung eines gemeinsamen Verständnisses, Prozessvorlagen zur Beschleunigung der Dokumentation und Automatisierung sowie eine Datenflussmodellierung für vollständige Transparenz und Kontrolle. Anhand dieser Funktionen sollen alle Beteiligten den Überblick darüber behalten, wie, wo und warum personenbezogene Daten verwendet werden, um auf die von der DSGVO vorgeschriebenen Anforderungen entsprechend reagieren zu können.
iGrafx GmbH (D-85757 Karlsfeld), Halle 17, Stand B64
Kontakt: Kilian Kleinhenz
Tel.: +49 8131 3175-178
Mobil: +49 173 968 89 78
E-Mail: kilian.kleinhenz@igrafx.com

Klein, fein - und super schnell!
SHUTTLE nutzt die neu ausgerichtete CEBIT 2018, um gleich eine ganze Reihe innovativer Mini-PCs auf der Basis neuester Intel-Technologie vorzustellen.

Die SHUTTLE Computer Handels GmbH freut sich sehr über das neue Konzept der CEBIT 2018 in Hannover, das abends unter anderem mit verschiedenen Show Acts unterhalten möchte. Die Welt der Mini-PCs, in der SHUTTLE traditionell zu Hause ist, finden Besucher in diesem Jahr in Halle 12. Dort werden vor allem die neuen XPC Rechner auf "Coffee Lake"-Basis für Interesse sorgen, das Debüt eines All-in-One-PC für POS-Anwendungen und biometrische Gesichtserkennung bilden darüber hinaus weitere Messeschwerpunkte bei SHUTTLE.

Die von der achten Generation der Intel Core Reihe ("Coffee Lake") befeuerten Einstiegs- und Mid-Range-Modelle SH310R4, SH370R6 sowie XH310 und DH310 bilden den Auftakt einer neuen Reihe leistungsstarker und dennoch genügsamer Mini-PCs. In der Kategorie der Lüfter losen Rechner dürfte vor allem der DL10J für verstärktes Interesse sorgen. Er ist das erste Modell auf Intels "Gemini Lake"-Basis mit HDMI 2.0. Datenverbindungen lassen sich im DL10J wahlweise mittels Gigabit Ethernet, dem vorinstallierten WLAN oder erstmals sogar per 3G/LTE-Modul aufbauen. Zudem ist der DL10J in der Lage, bis zu drei Displays gleichzeitig anzusteuern. Der neue DH02U wiederum bietet besonders hohe Leistung pro Kubikzentimeter. Neben dem bereits aufgelöteten Prozessor, wählbar ist alles vom Celeron bis zum Core i7, hat der DH02U auch gleich die nötige Grafikleistung in Form eines NVIDIA GeForce GTX 1050 Grafikprozessors mit an Bord. Mit seinen vier HDMI 2.0-Anschlüssen kann der DH02U entsprechend viele Bildschirme gleichzeitig mit hochauflösenden Inhalten in 4K Qualität versorgen.
SHUTTLE Computer Handels GmbH (D-25337 Elmshorn), Halle 12, Stand B87
Kontakt: Tom Seiffert
Tel.: +49 4121 476-885
E-Mail: t.seiffert@shuttle.eu

Wissen, worauf es ankommt: Chips für Bienenstöcke und mehr!
Auf der CEBIT informiert der Technologieverband VDE über den gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisierten Wettbewerb „Invent a Chip“, bei dem Schüler Mikrochips entwickeln, die jedes Jahr gestandene Wissenschaftler zum Staunen bringen.

Der Wettbewerb "Invent a Chip" ist weltweit wohl einmalig: Vom intelligenten und Chip-gesteuerten Arbeitsplatz über Mikrochip-gesteuerte Jalousien, die automatisch vor zu viel Sonnenschein schützen, bis zu intelligenten Bienenstöcken, mit denen Imker dank moderner Chips auf Distanz Messdaten wie Temperatur, Flugverhalten oder Feuchtigkeit automatisch kontrollieren können, reicht das Spektrum der von den jungen Entwicklern erarbeiteten Lösungen.

Mehr als 2 000 Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis dreizehn von allgemein- und berufsbildenden Schulen beteiligten sich am Wettbewerb von VDE und BMBF, der bereits zum 17. Mal durchgeführt wird. Bundesweit wurden insgesamt 3 000 Schulen zur Teilnahme aufgerufen. Unter den zahlreichen Einreichungen nominierte die Jury die zehn besten Schülerteams, die nun an einem Workshop am Institut für Mikroelektronische Systeme (IMS) der Leibniz Universität Hannover teilnehmen dürfen. "Sie lernen aus erster Hand von Profis, wie sie Sensoren auslesen, Aktoren ansteuern und ihre Projekte mit frei programmierbaren Logikgattern umsetzen können", erklärt der VDE-Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz. "Es sind die ersten Schritte im Design von Mikrochips." Bis Mitte September sollen die nominierten Projekte von den Schülern umgesetzt werden, die Preisverleihung für die besten Ideen und Projekte erfolgt dann während des VDE Tec Summit am 13. und 14. November in Berlin, wo die jungen Forscher ihre Ergebnisse Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Politik vorstellen können.
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (D-60596 Frankfurt am Main), Halle 16, Stand D32 (Hauptstand)
Kontakt: Melanie Unseld
Tel.: +49 69 6308-461
E-Mail: melanie.unseld@vde.com

Rüstzeug für den Mittelstand
Durch die Verknüpfung traditioneller Robotertechnik mit innovativen Algorithmen eröffnet die Vathos GmbH, Spezialistin für maschinelles Sehen und Lernen, mittelständischen Unternehmen einen leichteren Zugang zur digitalisierten Industrie 4.0.

Zu den immer wieder genannten Vorteilen der digitalisierten Produktion zählt die Rückkehr individuell hergestellter Waren bis hin zur ultimativen Losgröße eins. War die Fertigung solcher Produkte aber einst die Stärke von kleinen, spezialisierten Manufakturen, sind es heute eher die mit unendlich erscheinenden Ressourcen ausgestatten Global Player, die als erste in der Lage sein werden, auf digitalem Weg das Rad zurückzudrehen. Um in diesem Kontext auch dem weniger gut aufgestellten Mittelstand eine Chance zum Mittun einzuräumen, setzt das Düsseldorfer Startup Vathos auf seine über Jahre in der Spitzenforschung erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen maschinelles Sehen und Lernen. Mit "Rüstflex VISION" schlägt Vathos auf der CEBIT 2018 so die Brücke zwischen traditioneller Robotertechnik und innovativen Algorithmen, um mittelständische Kunden beim Übergang in die Industrie 4.0 zu unterstützen.

Hinter "Rüstflex VISION" steckt ein Bild gebendes Sensorsystem für Robotik-Anwendungen, das sich beispielsweise für die Objekterkennung, Navigation oder auch Greifplanung einsetzen lässt. Das Besondere an "Rüstflex VISION" ist, dass es mit Hilfe modernster Daten getriebener Algorithmen, Stichwort "Deep Learning", durch den Bediener einfach und effizient umkonfiguriert werden kann. Das führt zu einer signifikanten Reduzierung der Rüstzeit bei automatisierten Anlagen, was wiederum für eine flexible, vor allem aber wirtschaftliche Fertigung kleiner Losgrößen von entscheidender Bedeutung ist.
Vathos GmbH (D-40474 Düsseldorf), Halle 27, Stand D69
Kontakt: Jonathan Balzer
Tel.: +49 2104 7766943
E-Mail: jonathan.balzer@vathos.net

Was geht App, liebe Fintechs?
Nach einjähriger Testphase öffnete die Deutsche Bank letzten Herbst ihre Schnittstelle dbAPI, um den Aufbau ihres Plattform-Geschäfts zu forcieren. Die nächste Stufe zündet das größte Kreditinstitut Deutschlands nun im Startup-Bereich Scale 11 der CEBIT 2018.

Das Deutsche Bank Application Programming Interface, kurz dbAPI genannt, soll als technische Grundlage für das Plattform-Geschäft (open banking) der Deutschen Bank ein neues Geschäftsmodell mit innovativen Produkten und Dienstleistungen ermöglichen. Über die dbAPI will die Deutsche Bank externe Partner einbinden und damit schnell und sicher ihr digitales Angebot für die Kunden erweitern. Nach einer vorausgehenden Prüfung können Unternehmen vom Startup bis zum etablierten Markenunternehmen über die dbAPI Zugriff auf individuelle Kundendaten erhalten, um neue personalisierte Apps zu entwickeln oder bestehende Software zu optimieren. Die Kunden der Deutschen Bank sollen dabei jederzeit die volle Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten und selbst entscheiden können, ob sie einem externen Partner der Bank den Zugriff auf ihre Daten gestatten wollen, um im Gegenzug eine personalisierte digitale Dienstleistung nutzen zu können.

"Mit der dbAPI bietet die Deutsche Bank ihren Kunden viele innovative Dienste – banknah, aber auch weit über das klassische Bankgeschäft hinaus", erklärt Markus Pertlwieser als Digitalchef für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. "Die Bank bindet externe Partner ein und erhöht dadurch die Innovationsgeschwindigkeit beim Aufbau ihres digitalen Plattform-Geschäfts. Damit erschließen wir neue Ertragsquellen", so Pertlwieser weiter. Auf ihrem Stand will die Deutsche Bank während der CEBIT 2018 zeigen, was mit Bankdaten als Spiegelbild unseres Alltags alles möglich ist. "Wir sind in der Halle mitten unter den Startups, mit denen wir gemeinsam neue Produkte entwickeln möchten", freut sich Joris Hensen, Initiator und Co-Leiter des Deutsche-Bank-API-Programms. "Denn wir suchen immer nach neuen Ansätzen, wie unsere Kunden ihre Bankdaten intelligent und sinnvoll nutzen können", sagt Hensen. Aus dem Suchen dürfte auf der CEBIT 2018 ein Finden werden, denn wo sonst sind vergleichbar viele kreative Startups sowie erfahrene Entwickler unterwegs, wie auf Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung?
Deutsche Bank API Program (D-65936 Frankfurt), Halle 27, Stand D61, scale11
Kontakt: Markus Weik
Tel.: +49 69 910-41349
E-Mail: markus.weik@db.com

Ich sah‘ rot!
Mit seinen neuen Medical Displays leistet der südkoreanische Konzern LG einen wichtigen Beitrag zum CEBIT-Topthema Digital Health.

Zu den Schwerpunktthemen der CEBIT 2018 in Hannover zählt unter anderem die rasant fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen. Da passt es gut, dass LG als weltweit führender Hersteller von Displays, Monitoren und TV-Geräten gerade sein Portfolio um professionelle, hochauflösende Displays für die Medizintechnik, speziell für die Bereiche Diagnose und Chirurgie, erweitert hat. Die neuen medizinischen Monitore des koreanischen Elektronikriesen, die sogar die strengen Anforderungen moderner Operationssäle erfüllen, sollen den Arbeitsalltag von medizinischem Fachpersonal vereinfachen und dazu beitragen, dass bessere und schnellere Diagnosen gestellt werden können.

Die erstmals auf der CEBIT vorgestellten Displays LG 27HJ710S (Chirurgiemonitor) und LG 27HJ712C (Klinischer Prüfmonitor) verfügen jeweils über ein 27 Zoll AH-IPS Panel mit 8 Megapixel Auflösung bei größtmöglichem Blickwinkel und geringsten Farbabweichungen. Der Farbraum beträgt jeweils mindestens 99 Prozent, im Falle des Chirurgiemonitors gibt es zudem eine gezielt verbesserte Rotwiedergabe, eine Antireflektions-Beschichtung und optisches Glas Bonding. Außerdem sorgt die DICOM 14 Kompatibilität bei beiden Geräten für eine exakte Reproduktion von Graustufen, ferner kommen Flickersafe Backlight-Technologie und ein Reader Mode zum Einsatz. Der Chirurgiemonitor LG 27HJ710S ist darüber hinaus staub- und wassergeschützt.
LG Electronics Deutschland GmbH (D-65760 Eschborn), Halle 13, Stand D122
Kontakt: Frank Sander
Tel.: +49 2102 7008-431
E-Mail: frank.sander@lge.com

Ich finde einen Parkplatz, ich komm' zu dir, mein Schatz!
"Oh! Ich drehe schon seit Stunden / Hier so meine Runden / Es trommeln die Motoren / Es dröhnt in meinen Ohren / Ich finde keinen Parkplatz / Ich komm' zu spät zu dir, mein Schatz!", sang einst Grönemeyer. Während wir noch wissen, was er meint, werden unsere Kinder rätseln - warum, verrät die CEBIT!

Was wir Ihnen jetzt verraten, bringt Ihnen zunächst keinen Erkenntnisgewinn: Auf der Suche nach einer Parklücke vergeuden Menschen viel kostbare Lebenszeit, die besser bei einem leckeren Stück Kuchen mit dem Lieblingsmenschen verbracht würde. Aber wussten Sie, dass eine Lösung in Sicht ist? Die Cloud-basierte App AIPARK des gleichnamigen Startups aus Braunschweig will ihren Nutzern über eine dynamische Karte freie Stellplätze in der Umgebung anzeigen und den Menschen von der lästigen Parkplatzsuche befreien. Die Lösung der Streiter gegen sinnlos verbrachte Stunden hat so viel Potenzial, dass sie für den CEBIT Innovation Award 2018 nominiert wurde, der gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Messe AG auf der CEBIT verliehen wird.

Die Cloud-basierte App AIPARK soll ihren Nutzern nicht nur freie Stellplätze in der Umgebung anzeigen, sondern sogar berechnen können, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, den freien Parkplatz tatsächlich zu erhalten. Mit Echtzeitdaten von mehr als fünf Millionen Smartphones will die App AIPARK eine im Vergleich zu Konkurrenzprodukten flächendeckende Datenverfügbarkeit garantieren. Für die Prognose freier Parkplätze sollen zudem Langzeitinformationen wie Ampel-, Verkehrs- und Wetterdaten sowie geografische Gegebenheiten durch künstliche Intelligenz ausgewertet und verarbeitet werden. Im Datenpool sind laut AIPARK rund 60 Millionen Parkplätze verzeichnet, inklusive Öffnungszeiten von Parkhäusern. Um künftig noch weitere Informationen bieten zu können, soll zu den Parkplätzen via App auch ein direktes Feedback zur individuellen Erfahrung gegeben werden können. Für die Zukunft plant das Team von AIPARK, das als Spin-off der Technischen Universität Braunschweig entstand, eine europäische Expansion. Auch Kooperationen mit Automobilkonzernen sollen angestrebt werden, um bei der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens mitzuwirken.
AIPARK GmbH (D-38106 Braunschweig), Halle 27, Stand E52 (Partner bei Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Kontakt: Julian Glaab
Mobil.: +49 151 610 373 60
E-Mail: info@aipark.de

Habt Euch lieb, ihr Trolle!
Mit dem auf der CEBIT 2018 in Hannover vorgestellten Projekt "Hatemining" widmet sich das European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Uni Münster der Eindämmung von Hass-Postings im Internet.

Das an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster angegliederte European Research Center for Information Systems (ERCIS) ist ein Verbund von Wissenschaftlern, die gemeinsam im Bereich der Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung forschen. Initiiert wurde ERCIS durch das Land Nordrhein-Westfalen, um durch Disziplinen- und Länder-übergreifende Forschungsprojekte Ergebnisse zu erzielen, wie es Einzelforschungsprojekten niemals möglich wäre. In diesem Zusammenhang werden erstmalig in der deutschen Forschungslandschaft in einem institutionellen Rahmen Kernkompetenzen der Wirtschaftsinformatik mit Fragestellungen der Informatik, der Betriebswirtschaft und mit Spezialaspekten des Rechts verknüpft. Dies soll eine ganzheitliche Sicht auf die betriebliche Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung schaffen. Zu den Projekten von ERCIS zählt auch das jetzt erstmals auf der CEBIT 2018 vorgestellte "Hatemining".

Im Projekt "Hatemining“" (#hatemining) fokussiert sich das ERCIS auf automatische Text- und Inhaltsanalysen mit dem Ziel, Hass im Internet zu erkennen und in der Folge durch geeignete Maßnahmen einzudämmen. Das Projekt zeigt insbesondere Wege auf, wie die grundsätzlich nicht einfache Erkennung von Hass-Postings mit Hilfe komplexer Textanalyse-Techniken trotzdem gelingen kann. Für das "Hatemining" wird es keiner eigenen neuen Kommentarplattformen bedürfen, vielmehr setzen die Entwickler auf prototypische Verfahren, die sich durch Betreiber von Internetseiten leicht in bestehende Foren oder Kommentarfunktionen integrieren lassen.
Westfälische Wilhelms-Universität Münster - European Research Center for Information Systems (ERCIS) (D-48149 Münster), Halle 12, Stand B23
Kontakt: Jörg Becker
Tel.: +49 251 83 38100
E-Mail: becker@ercis.uni-muenster.de

So anonym wie 50 Cent
Mit PriPay stellen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf der CEBIT 2018 ein Privatsphären-schützendes Zahlungssystem vor, mit dem sich Zahlungen und Punkt-Transaktionen völlig sicher und gänzlich anonym abwickeln lassen sollen.

In der Regel hinterlassen wir eine breite Informationsspur, wenn wir Transaktionen durchführen - ob wir nun beim Einkauf bargeldlos zahlen, im Supermarkt Treuepunkte anhäufen oder elektronische Tickets im Nahverkehr buchen. Da diese Informationsspur eine weithin sichtbare Einladung für Datenjäger ist, unserer Fährte zu folgen, entwickelten die Forscher des KIT das Privatsphären-schützende Zahlungssystem PriPay, das gemeinsam mit vielen weiteren Projekten des KIT auf der CEBIT 2018 vorgestellt wird.

Damit sich mit PriPay-Zahlungen und Punkt-Transaktionen völlig sicher und gänzlich anonym abwickeln lassen, wird die virtuelle Geldbörse auf dem jeweiligen Gerät des Nutzers verwaltet. Durch Randomisierung soll nicht einmal der Operator des Systems dessen aktuellen Punktestand kennen und trotzdem vor einem Bezahlvorgang garantiert werden können, dass der jeweilige Kontostand dafür ausreicht. Weil die Transaktionen verdeckt ablaufen, soll Tracking schon im Ansatz verhindert werden. Auf der anderen Seite wollen die KIT-Forscher mit einer Double-Spending-Detection verhindern, dass Nutzer unentdeckt mehr ausgeben, als auf ihrem Konto ist. Zudem ist bemerkenswert, dass das System auch ohne ständige Netzverbindung funktionieren soll. Wie effizient und einsatzfähig PriPay bereits ist, können die Besucher der CEBIT 2018 auf dem Stand des KIT mit dem Anwendungsszenario eines Kantinensystems erleben.
Karlsruher Institut für Technologie (D-76131 Karlsruhe), Halle 27, Stand G52 (Hauptstand)
Kontakt: Dr. Felix Mescoli
Tel.: +49 721 608-48120
E-Mail: felix.mescoli@kit.edu

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Andrea Staude

Andrea Staude

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