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Work 4.0 & Collaboration

Collaboration: Der Arbeitsplatz weiß, was der Mitarbeiter braucht

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Der digitale Workspace wird für Unternehmen zum zentralen Produktivitäts-Instrument. Auf der CEBIT erfahren IT-Entscheider, welche Lösungen zu ihrem Unternehmen passen.

Mehr Kollaboration statt Konferenzen

Der digitale Arbeitsplatz wird zum Produktivitäts-Hotspot. Gefragt sind Lösungen mit 360 Grad-Output, die sämtliche Office-Tools in einem durchgängigen Prozess bereitstellen. Dabei gewinnt Social Collaboration massiv an Bedeutung: Moderne Messenger-Dienste vernetzen Mitarbeiter nach Bedarf, machen Wissen teilbar und sorgen für Datensicherheit. Auf der CEBIT werden die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Arbeitswelt erlebbar.

Der Digital Workspace rückt für Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt: Neun von zehn Entscheidern glauben, dass mobile Tools und Collaboration-Services die Produktivität verbessern. Eine aktuelle Studie von British Telecom nennt fünf maßgebliche Bausteine zur Steigerung der Performance: ein besser vernetzter Arbeitsplatz, komfortables Co-Working auch außerhalb des Büros, unternehmenseigene Apps, Instant Messaging-Dienste sowie leistungsfähigere Endgeräte.

Die massiven technologischen Veränderungen sind Chance und Herausforderung zugleich: Jedes dritte Unternehmen in Deutschland hat die Aufgaben von Mitarbeitern schon neu definiert. Fest definierte Rollenbeschreibungen gehören nach Einschätzung der Unternehmensberatung Accenture schon bald der Vergangenheit an, da die Arbeit viel stärker projektbasiert organisiert werden müsse. "In der Arbeitswelt der Zukunft wird die Maschine nicht den Menschen dominieren. Vielmehr sind intelligente Technologien der Schlüssel für produktivere Mitarbeiter, die sich Routineaufgaben entledigen und sich solchen mit höherer Wertschöpfung widmen können", erklärt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland.

Ein wichtiges Thema ist auch in diesem Umfeld die Datensicherheit. Weil viele Angriffe von Mitarbeiter-Arbeitsplätzen ausgehen, setzen Unternehmen zunehmend auf automatisierte Security-Konzepte. Eine breite Palette solcher Lösungen wird auf der CEBIT vorgestellt. Die neuen Applikationen erfüllen die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung: Diese verlangt, dass der Anwender die Kontrolle über personenbezogene Daten behält.

Künstliche Intelligenz macht die Arbeit smarter und effizienter

Eine Schlüsselrolle für den Workspace 4.0 spielt die künstliche Intelligenz. Assistenten wie Alexa oder Chatbots, die auf Spracheingaben reagieren, erleichtern die Bedienung vieler Programme. Die Plattform Watson Workspace von IBM vereint die Fähigkeiten des kognitiv arbeitenden Supercomputers mit einer Collaboration-Lösung, die Kommunikationsströme aus verschiedenen Quellen bündelt und nach Relevanz sortiert – von der E-Mail über den Firmenchat bis zur Social Media-App.

Auch Atlassian unterstützt Projektteams mit flexiblen Konzepten. Zahlreiche Unternehmen nutzen die Produkte Jira Software, Confluence, Stride und Bitbucket für die Kollaboration, Content-Erstellung, Echtzeitkommunikation oder das Service-Management. Mit GRÜN.SOCIAL von GRÜN Software können Mitarbeiter in Echtzeit kommunizieren, Dokumente zum Download bereitstellen oder Termine koordinieren. Das Programm ist im Intra- und Extranet einsetzbar.

Für Steuerberater und deren Businesskunden bietet die Kollaboration ebenfalls neue Möglichkeiten. Der CEBIT Auftritt von DATEV wird als digitaler Erlebnisparcours gestaltet. Die verschiedenen Stationen veranschaulichen, wie sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit gestaltet lässt. Themen sind unter anderem die digitale Buchführung, digitale Lohnabrechnungen, mobile Anwendungen und Cloud-Konzepte.

Unter dem Motto "Simplify Digital Work" steht die CEBIT bei Matrix42. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden drei Themen: Unified Endpoint Management, Licence Compliance und IT-Security. Das Unternehmen stellt mit den Technologiepartnern VOQUZ, Makrofactory, enSilo, PerformanceGuard und Egosecure aus. "Gemeinsam wollen wir zeigen, wie Geräte, Anwendungen, Prozesse und Services einfach, sicher und lizenzrechtlich konform verwaltet werden können", berichtet Matrix42-CEO Oliver Bendig.

Mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet wurde kürzlich die Collaboration-Software SmartWe von CAS. Die App-basierte Lösung für mittelständische Firmen beinhaltet zahlreiche Funktionen für kundenzentrierte Prozesse, Customer Centricity und Kollaboration. Ephesoft präsentiert die Version 4.5 der Transact-Software für die intelligente Erfassung, Klassifizierung und Extraktion unstrukturierter Dokumentendaten. Als neues Feature werden Machine Learning-basierte Web-Schnittstellen integriert, die es ermöglichen, die Klassifizierung in vorhandene Applikationen zu integrieren.

M-Files stellt in Hannover eine Content-Service- und ECM-Plattform vor, mit der jeder Nutzer auf alle Datenbestände in seiner Arbeitsumgebung zugreifen kann – unabhängig von deren Speicherort. Die Dokumente müssen nicht mit Schlagworten versehen oder verlinkt werden, weil künstliche Intelligenz die nötigen Metadaten erzeugt.

Business Collaboration Pavillon und d!talk Konferenzprogramm bieten Anregungen für Entscheider

Noch mehr praxisnahe Lösungen gibt’s im Business Collaboration Pavillon der CEBIT. Bei Sycor dreht sich alles um die Themen Hosting, Office D365, Cloud und Managed-Services. loboSPhere von lobo hilft dabei, Microsoft SharePoint-Projekte mit Templates im Team umzusetzen, etwa für das Vertrags- oder Projektmanagement. Portal Systems Consulting zeigt, wie SharePoint mit Shareflex zur Plattform für Geschäftsanwendungen wird. Und aXon begleitet Firmen mit Beratung, Usability und Implementierung auf dem Weg in die Digitalisierung.

Natürlich spielen intelligente Workspace-Tools auch im exklusiven d!talk Konferenzprogramm der CEBIT eine wichtige Rolle. Wer zum Beispiel aus erster Hand erfahren will, wie KI-Technologien die Arbeitswelt revolutionieren, darf nicht den Vortrag von Lukas Hebeisen verpassen, Head of Technology & Digital Transformation beim Dokumentenmanagement-Anbieter Swiss Post Solutions (Dienstag, 12. Juni).