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Future Mobility

ZF startet eine Plattform für vernetzte Mobilität

Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen will mit der Plattform verschiedene Funktionen wie Flottenmanagement und Ride Sharing zwischen unterschiedlichen Anbietern verknüpfen

25.01.2018 David Schahinian
Quelle: ZF Friedrichshafen AG
Quelle: ZF Friedrichshafen AG

Bei dem System handelt es sich um eine cloud-basierte Internet-of-Things-Lösung auf Grundlage der Microsoft Cloud-Plattform Azure. Es zeichne sich durch seine industrieübergreifende Flexibilität und Skalierbarkeit aus, so Dr. Malgorzata Wiklinska, Leiterin Digitales Ecosystem und Global Innovation Hub bei ZF.

Ein Anwendungsbeispiel ist die Flottenverwaltung, für die das Unternehmen die hauseigene Telematik-Plattform Openmatics mit der Cloud vernetzt. So lassen sich nicht nur konventionelle Fahrzeugflotten, sondern auch Windparks oder E-Bike-Flotten samt zugehöriger Ladestationen verwalten. Doch es geht noch mehr, etwa Predictive Maintenance: Über die gesammelten Daten lässt sich der Verschleiß einzelner Fahrzeugkomponenten überwachen.

Außerdem hat ZF gemeinsam mit dem Berliner Start-up door2door ein Ridesharing-System für autonome Fahrzeugflotten im Nahverkehr entwickelt, das sowohl Passagiere als auch Waren transportiert. Das soll eine "hocheffiziente Auslastung der Flotten“ garantieren, Kosten senken und Staus vermindern. Möglich sind auch sogenannte Over-the-Air-Updates, mit der Aktualisierungen aus der Cloud direkt in die Fahrzeuge übertragen werden.

Andere Unternehmen arbeiten ebenfalls mit Nachdruck an vernetzten Mobilitätsdienstleistungen. Bosch etwa bietet Lösungen für cloudbasierte Falschfahrerwarnungen oder zum Community-based Parking an. Over-the-Air-Updates gehören auch hier zum Programm.