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Future Mobility

Waymo: Autonome Taxis sollen 2018 in kommerziellen Betrieb gehen

Google-Schwester Waymo darf als erstes Unternehmen selbstfahrende Taxis auf die Straßen schicken. Starten wird das Unternehmen in Phoenix, im Sonnenstaat Arizona.

06.03.2018 Quelle: t3n Andreas Floemer
Quelle: Waymo
Quelle: Waymo

Das zu Alphabet gehörende Unternehmen Waymo lässt in zahlreichen US-Städten seine autonomen Fahrzeuge testweise durch die Straßen kreuzen. Am 12. Januar hat Waymo in Phoenix, Arizona, eine Betriebserlaubnis der Behörden des Bundesstaats erhalten, um offiziell autonom fahrende Taxis zu betreiben.

Bild: Waymo will noch in diesem Jahren seinen Fahrdienst mit selbstfahrenden Autos aufnehmen.

Waymo: Testbetrieb mit selbstfahrenden Minivans läuft

Schon seit Monaten führt Waymo ein Pilotprogramm durch, mit dem Kunden sich in selbstfahrenden Autos durch die Lande kutschieren lassen können. Zunächst musste noch ein Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen hinter dem Steuer sitzen, um im Notfall eingreifen zu können. Seit November 2017 fahren die Autos komplett fahrerlos. Da es sich noch um einen Testbetrieb handelt, müssen Kunden keinen Cent für die Fahrten zahlen. Durch die im Januar erteilte Genehmigung hat Waymo nun aber die Möglichkeit, Geld für die Fahrten zu verlangen.

Damit positioniert Waymo sich als direkte Konkurrenz zu Uber und dem dort ebenso agierenden Lyft. Bis auf Weiteres sind die Fahrten kostenlos, Waymo geht aber davon aus, dass noch in diesem Jahr der Regelbetrieb aufgenommen werden könne.

Waymo setzt auf Chrysler Pacifica Minivans

Waymo setzt bei seiner Flotte fahrerloser Autos auf umgebaute Minivans der Marke Chrysler Pacifica. Ende Januar 2018 hatte das Unternehmen angekündigt, seinen Fuhrpark von bislang 600 autonom fahrenden Autos massiv aufzustocken: Man habe Tausende neue Minivans bei Chrysler bestellt, die für bis zu 500.000 US-Dollar pro Fahrzeug mit Selbstfahr-Technologie ausgerüstet werden sollen.

Fahrzeuge der Google-Schwester Waymo haben jüngsten kalifornischen Statistiken zufolge besonders große Strecke zurücklegen können, ohne dass ein Mensch korrigierend eingreifen musste. Laut den Zahlen hätten Sicherheitsfahrer in den zwölf Monaten bis Ende November 2017 nur in 63 Fällen die Kontrolle übernehmen müssen, weil die Software der Situation nicht gerecht wurde. Das bedeutete, dass auf 9.000 gefahrenen Kilometern nur eine Notabschaltung nötig war.

Und warum Arizona? Arizona hat sich zu einem beliebten Staat für autonome Fahrzeug-Testprogramme gemausert. Denn es ist bekannt für seine eher freizügige Regulierung im Vergleich zu etwa Kalifornien. Außerdem seien die Straßen gut gepflegt und die Witterungsbedingungen mit viel Sonne ideal.