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Augmented & Virtual Reality

VR-Brillen werden leichter und kompakter

Die Zeit der klobigen Virtual Reality-Brillen geht zu Ende: Forscher am Fraunhofer-Institut arbeiten an OLED-Microdisplays mit hoher Auflösung und Pixeldichte, die trotz bester Bildqualität ein kompaktes Brillendesign zulassen.

20.12.2017
Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft
Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft

Ziel der Entwicklung sind neuartige OLED-Displays mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Pixel bei nur einem Zoll Bilddiagonale und einer Bildwiederholrate von 120 Bildern pro Sekunde.

Einen ersten Prototyp stellt das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP auf dem diesjährigen European Forum for Electronic Components and Systems ( EFECS ) vor. Bis Mitte 2018 sind weitere Prototypen geplant. Die Industriepartner des Instituts wollen die neuen Microdisplays schon bald auf den Markt bringen.

Gegenwärtige VR-Brillen bieten eine weit geringere Bildauflösung bei recht üppigen Abmessungen. So hat etwa die erste am Markt erhältliche Version der Oculus Rift eine Auflösung von 1080 x 1200 Pixel pro Panel. Andere kommerziell verfügbare VR-Brillen nutzen in der Regel Displays aus dem Smartphone-Markt oder verwenden gleich die Smartphones der Kunden.

Das Fraunhofer-Institut FER sieht Einsatzmöglichkeiten für seine neue Display-Technologie auch in Augmented Reality-Brillen und elektronischen Kamerasuchern.