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Communication & Networks

Vodafone startet IoT-Netz in Frankfurt

Ab sofort ist in 99 % des Frankfurter Stadtgebiets ein Netz speziell für die Kommunikation von Geräten und Maschinen verfügbar.

04.05.2018 Roland Freist
Quelle: Vodafone
Quelle: Vodafone

Vodafone hat nun auch in Frankfurt ein spezielles Netzwerk für das Internet of Things (IoT) eröffnet. Bereits seit Dezember 2017 arbeitet der Konzern an einer IoT-Vernetzung der deutschen Großstädte; begonnen hatte er mit seinem deutschen Hauptsitz Düsseldorf. Bis September sollen entsprechende Netze in 13 deutschen Städten stehen, neben Düsseldorf und Frankfurt will das Unternehmen sein Angebot auch in Berlin, Essen, Karlsruhe, Nürnberg, Hamburg, München, Bremen, Dortmund, Köln, Stuttgart und Bonn aufbauen.

Vodafone setzt Narrowband-IoT ein, kurz NB-IoT. Das ist eine Funktechnik, die entweder den Bereich zwischen Up- und Downlink eines LTE-Kanals (Guard-Band) oder eine 200-kHz-Lücke im Frequenzbereich eines LTE-Trägers nutzt. Die Technik ist auf robuste Verbindungen und geringe Leistungsaufnahme optimiert und überträgt laut Spezifikation lediglich 250 Kbit/s, was für die meisten IoT-Anwendungen ausreichend ist. Vodafone zielt mit dem Netz auf den Markt, der sich im Bereich der Smart Cities entwickelt, und will vor allem mit Großkunden zusammenarbeiten. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, beispielsweise Smart Meter in Wohnhäusern auszulesen. Andere Anwendungen könnten Mülltonnen sein, die selbsttätig ihren Füllstand melden, oder Sensoren in Straßenlaternen, die Informationen über freie Parkplätze weitergeben.