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Workspace 4.0 & Collaboration

Unternehmen investieren verstärkt in die Arbeitsplatzqualität

Die Arbeitsbedingungen haben großen Einfluss auf Motivation und Leistung der Beschäftigten. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend durch: Einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstad zufolge stocken viele Firmen ihr entsprechendes Budget auf.

28.06.2018 David Schahinian
Quelle: Randstad
Quelle: Randstad

Randstad befragte für seine Analyse 800 Personalleiter und Führungskräfte aus 17 Ländern. Den Ergebnissen zufolge legen 51 % der befragten Unternehmen immer mehr Wert auf die Arbeitsplatzqualität und richten ihre Prioritäten darauf neu aus. Mit einem Kickertisch, einer Tischtennisplatte oder Sitzecken im Büro ist es aber nicht getan: Zu einer angenehmen Erfahrung am Arbeitsplatz gehören auch Dinge, die man nicht kaufen kann.

"Offene Kommunikation und einfache Feedbackprozesse haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Wohlbefinden der Angestellten", erklärt Petra Timm von Randstad. Mitarbeiter seien zufriedener, wenn sie in einer offenen und toleranten Atmosphäre arbeiteten. Ein Mittel der Wahl sind digitale Kommunikations-Tools zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Stärkung der persönlichen Kontakte, in die bereits 47 % der befragten Personalleiter investiert haben. Das gilt vor allem für große Unternehmen mit mehreren Standorten.

Aber nicht nur die Arbeitgeber, auch die Beschäftigten sind in der Pflicht. Das zeigt der Digital-Atlas Deutschland des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Für sie werden beim Arbeitsplatz 4.0 Fähigkeiten wie selbstständiges Arbeiten, Organisationstalent und Teamgeist immer wichtiger, wie "Die Welt" zusammenfasst. Solche Soft Skills müssten durch Weiterbildung gestärkt werden.