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Job & Career

Unternehmen engagieren mehr IT-Freiberufler

Nur noch jeder zweite in ein IT-Projekt eingebundene Mitarbeiter ist fest angestellt. Wie aus einer neuen Studie hervorgeht, dürfte die Nachfrage nach externen IT-Spezialisten in Zukunft weiter steigen.

07.05.2018 Dirk Bongardt
Quelle: IDG Research
Quelle: IDG Research

Vier von fünf Unternehmen haben im vergangenen Jahr die Hilfe von IT-Freelancern in Anspruch genommen, 90 % setzten dabei auf gemischte Teams aus externen und eigenen Mitarbeitern. Das berichtet die "IT Freiberufler-Studie" , die IDG Research gemeinsam mit Allgeier Experts durchgeführt hat. Zum Einsatz kommen externe Spezialisten demnach auf nahezu allen Gebieten der Digitalisierung, insbesondere bei IT-Security, Cloud Computing, Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Internet of Things und Business Intelligence. Die steigende Nachfrage nach IT-Freelancern wirkt sich unmittelbar auf deren durchschnittlichen Stundensatz aus: Lag der 2015 noch bei gut 80 Euro, so erwarten die Autoren der Studie für 2019 eine Annäherung an die 100-Euro-Marke.

Unter der hohen Auslastung leidet die Arbeitszufriedenheit der Freiberufler offenkundig nicht: In einer Anfang 2018 veröffentlichten Studie des Personaldienstleister Gulp zeigten sich neun von zehn Freelancern mit ihrer Arbeitssituation zufrieden, und nicht einmal jeder Dritte hätte eine gut dotierte Festanstellung vorgezogen. Das positive Bild bestätigt eine Studie des Allensbach-Instituts , die sich unter anderem mit der Einkommensspanne dieser Berufsgruppe beschäftigt : Das Zehntel am unteren Ende der Einkommensskala erreicht dieser Untersuchung zufolge maximal 64.000 Euro, das obere Zehntel kommt auf mindestens 192.000 Euro Bruttojahresumsatz.