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Workspace 4.0

Unicef warnt vor einer digitalen Kluft

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sieht die konkrete Gefahr, dass Millionen benachteiligter Kinder beim technologischen Wandel abgehängt werden. Ihre beruflichen Möglichkeiten seien dadurch eingeschränkt.

02.01.2018
Quelle: unicef
Quelle: unicef

Weltweit wird zu wenig für die "Generation Digital" getan.

Zu diesem Schluss kommt die Unicef in ihrem Jahresbericht " Zur Situation der Kinder in der Welt 2017 ". So seien rund 346 Millionen Heranwachsende in den Entwicklungs- und Schwellenländern von der digitalen Welt ausgeschlossen, wodurch ihnen die Bildungs- und Jobchancen entgehen, die das Internet ermöglicht.

Doch auch in Ländern mit fortschrittlicher Technologie und entsprechender Infrastruktur bestünden erhebliche Risiken für Kinder und Jugendliche, nämlich durch den Missbrauch privater Informationen, den Zugang zu belastenden Inhalten und durch Cyber-Mobbing.

In Deutschland hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Plattform " Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft " ins Leben gerufen, um zentrale Fragestellungen zum digitalen Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung zu erörtern. Doch Unicef kritisiert, dass weder die Regierungen noch die Wirtschaft mit den Auswirkungen des technologischen Wandels mitgehalten haben.

Aus Sicht des Kinderhilfswerks gehören Kinder ins Zentrum einer künftigen Digitalpolitik. Schließlich sei heute jeder dritte Online-Nutzer auf der Welt ein Kind oder Jugendlicher.

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