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Software Architecture & Development

Suchmaschine soll im Internet der Dinge fündig werden

Im EU-Forschungsprojekt "IoT Crawler" arbeiten Spezialisten an einer IoT-Suchmaschine. Ziel ist es, eine plattform- und systemübergreifende Interaktion zu ermöglichen.

19.03.2018 Isabelle Reiff
Quelle: smartaarhus.eu
Quelle: smartaarhus.eu

Nach einer Schätzung der US-Marktforschungs- und Beratungsfirma Grand View Research wird der weltweite Marktwert des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) bis zum Jahr 2025 über 900 Milliarden US-Dollar betragen. Dazu trage das Wachstum auf dem Cloud-Computing-Markt bei, aber auch die steigende Anzahl miteinander verbundener Geräte, sowie nicht zuletzt staatliche IoT-Förderinitiativen.

Übergreifende Lösungen zur Integration von Informationssystemen, Geräten und Sensoren fehlen jedoch noch. Hier will das von der EU mit fünf Millionen Euro ausgestattete IoT-Crawler-Projekt nachhelfen. Zehn europäische Partner aus Industrie und Wissenschaft wollen dabei eine IoT-Suchmaschine entwickeln, die die Integration und Interaktion über verschiedene Plattformen und Systeme hinweg möglich macht. Zum Kernteam gehören die Universidad de Murcia, die University of Surrey, die NEC Europe LTD, die Aarhus-Universitet und die Stadt Aarhus, außerdem Siemens Österreich und die ODIN Solutions S.L. Das gemeinsame Vorhaben beinhaltet zusätzlich Demonstrationsanwendungen zu den Themen Industrie 4.0, Social IoT, Smart City und Smart Energy.