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Future Mobility

Studie EZ-GO: Renault präsentiert autonom fahrendes Elektrotaxi

Renault hat auf dem Genfer Autosalon mit der Studie EZ-GO seine Vorstellung für ein autonom fahrendes Taxi mit Elektromotor vorgestellt. Bis zu sechs Personen sollen damit befördert werden können.

13.03.2018 Quelle: t3n Jörn Brien
Quelle: Renault
Quelle: Renault

Es ist nicht das erste Robotaxi-Konzept, aber sicher eines der interessanteren: Mit dem EZ-GO hat Renault auf dem Autosalon Genf seine Vision eines voll vernetzten, autonomen und batterieelektrischen Concept Cars vorgestellt. Das Robotaxi soll sich per Smartphone-App nach Hause oder zum Arbeitsplatz rufen lassen. Die selbstfahrenden City-Shuttles sollen aber auch rund um die Uhr an speziellen Stationen in der Innenstadt zur Verfügung stehen.

Robotaxi von Renault: EZ-GO soll bis zu 6 Fahrgäste autonom durch die City kutschieren

Das EZ-GO soll bis zu sechs Personen befördern können – voll automatisiert nach Stufe vier und fünf. Das Fahrzeug beschleunigt, bremst und steuert selbstständig, wechselt die Spur und überwacht permanent das Fahrumfeld, wie Renault mitteilt. Kommt es zu einer Verkehrsstörung, ist es in der Lage, in einer sicheren Position zum Stehen zu kommen. Die Höchstgeschwindigkeit des Robotaxis ist auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Quelle: Renault
Quelle: Renault

Aufgeladen wird der unter dem Fußboden eingebaute flache Akku des EZ-GO per Induktion an einer der Innenstadtstationen. Der Elektromotor befindet sich an der Hinterachse, eine Allradlenkung soll für maximale Agilität im Stadtverkehr sorgen. Die für das automatisierte Fahren notwendigen Kameras, Radar-, Lidar- und Ultraschallsensoren sind auf dem Dach untergebracht. Per Lichtsignatur wird anderen Verkehrsteilnehmern signalisiert, wenn sich das EZ-GO im autonomen Fahrtmodus befindet.

Im Inneren findet sich ein großes Display, auf dem Informationen wie Fahrdauer oder mögliche Zwischenstopps angezeigt werden. Die Passagiere können ihre Smartphones in eigens eingebauten Schalen per Induktion laden. Ebenfalls clever: Eine flache Zugangsrampe soll es Personen mit Rollkoffern, Kinderwagen oder im Rollstuhl ermöglichen, problemlos zuzusteigen.