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Digital Office - ECM / Input / Output

Step Ahead setzt auf integrierte Unternehmenslösung

Mit einer integrierten Unternehmenslösung tritt der Software-Hersteller Step Ahead den kleinteiligen Prozessen in Unternehmen entgegen.

04.05.2018 Quelle: CRN Andreas Dumont
Quelle: Step Ahead
Quelle: Step Ahead

Step Ahead hat vor einigen Jahren festgestellt, dass ERP alleine den Kunden in den Märkten, in denen das Unternehmen aktiv ist, nicht mehr ausreicht. "Unternehmenslösungen umfassen mehr als ERP und CRM. Irgendwann hat sich ein Best of Breed bei den Kunden eingeschlichen, was nichts anderes bedeutet als einen Teilchenzoo", so Wolfgang Reichenbach, Vorstand der Step Ahead AG, im Gespräch mit CRN. "Dem wollen wir mit einer umfassenden Unternehmenslösung entgegenwirken." Das Kernprodukt von Step Ahead ist die CRM- und ERP-Lösung »Steps Business Solution«, in die Anwendungen für ECM, Finance, BI, E-Business und Collaboration integriert sind. "Mit BI werden wir in Bälde unsere ersten Cloud-Solutions präsentieren", freut sich Reichenbach.

Ende 2017 hat Step Ahead damit begonnen, seine hundertprozentigen deutschen Unternehmenstöchter AbaNET AG (Waldshut-Tiengen), Step Ahead Leitsch GmbH (Petersberg-Steinau), Step Ahead eBusiness GmbH (Münsingen) und Step Ahead Lausitz GmbH (Schwarzheide) vollständig in die Step Ahead AG zu integrieren. "Durch die Verschmelzung und einheitliche Firmierung als Step Ahead bündeln wir das Know-how unter einer Marke und stärken damit weiter unsere Position im DACH-Markt", sagt Reichenbach. Der Integrationsprozess soll bis zum Ende des Geschäftsjahrs am 30. Juni 2018 abgeschlossen sein.

Als nächsten wichtigen Schritt sieht Reichenbach die Automation an: "Prozessdaten sind für mich die Zukunft, denn sie bilden die Basis für intelligentere Helferlein steht. Mit ihnen können wir als ERP-Hersteller die nächsten Automationssprünge durchführen." Google mache im Consumer Business vor, was man mit der Hoheit über Daten alles machen könne. "Der Anspruch von Google ist, etwas nicht um zehn Prozent zu verbessern, sondern um den Faktor 10. Ein deutscher Mittelständler im produzierenden Gewerbe schafft das nicht in einem Sprung und muss daher ständig an seiner Produktivität arbeiten, um auch mit kleinen Sprüngen erfolgreich zu sein. Disruptiv sind in diesem Bereich nur sehr wenige Elemente."

Der langsame Breitbandausbau werde immer mehr zu einem Problem auch für Unternehmen, so Reichenbach. Immer häufiger sorgen in schlecht angeschlossenen Gebieten lokale Anbieter dafür, dass Unternehmen per WLAN vernetzt sein können. Andernfalls suchen sie sich einen besseren Standort. "Wir brauchen die Aufmerksamkeit der Politik. Die Gewerbesteuer ist ein starker Hebel. Breitbandausbau ist Standortpolitik pur, das können nicht die Unternehmer machen."

95 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben inzwischen ein ERP-System. Bei den kleineren Unternehmen deutlich weniger, die haben den Sprung noch vor sich. "ERP ist der Kern, an dem die Daten zusammenlaufen, von dort an kann man Digitalisierung betreiben, das ist der erste Schritt", meint Reichenbach. Der nächste Schritt sei DMS. Dokumente und Daten seien gleichwertig zu betrachten. Als Gradmesser für Unternehmen, wo sie in der Digitalisierung ihrer Prozesse im Vergleich zum Wettbewerb stehen, hat Step Ahead einen Digitalisierungscheck entwickelt und berät auf dieser Basis seine Kunden bei der Optimierung ihrer Digitalisierungsstrategie. Angesichts der bevorstehenden DSGVO ist Reichenbach gelassen: "Das trifft uns nicht so." Sie werde aber vor allem im B2C-Bereich unterschätzt.