Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Channel & Distribution

Soziale Medien sind so werbewirksam wie Print und TV

Werbung auf Facebook, YouTube und Co. hat bei Internetnutzern in ihrer Wirkung zu Anzeigen in klassischen Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen aufgeschlossen. Das geht aus dem aktuellen "Social Media Atlas" hervor.

24.05.2018 David Schahinian
Quelle: Faktenkontor
Quelle: Faktenkontor

Für die repräsentative Studie der Kommunikationsberatung Faktenkontor wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. 24 % von ihnen haben demnach schon einmal ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen, weil auf Facebook dafür geworben wurde. Damit ist das Schalten von Anzeigen bei Facebook und die Kommunikation über eigene Seiten in dem Netzwerk sogar erfolgreicher als klassische TV-Werbung, die 23 % der Befragten schon einmal zu einem Kauf bewegt hat. Die Quote für YouTube liegt mit 20 % ebenfalls hoch. Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften beeinflussten 22 % in ihrer Kaufentscheidung, Radiospots nur 14 %. Es folgen Instagram (12 %), WhatsApp (11 %), Google+ (10 %) und Internet-Foren (9 %).

Bei den so genannten Power-Shoppern, die innerhalb eines Jahres mehrmals aufgrund von Werbung Geld ausgegeben haben, ist die Reihenfolge etwas anders: Hier liegt die TV-Werbung mit 10 % vorn, gefolgt von Zeitungen, Zeitschriften und YouTube mit je 9 %. Facebook und Radio kommen beide auf 7 %.

Auch die Bundesregierung setzt auf die Werbewirksamkeit der sozialen Medien. Wie heise.de berichtet, gab sie in der vergangenen Legislaturperiode rund 3,9 Millionen Euro für Anzeigen auf Facebook aus, in der "regierungsfeien Zeit" zwischen Oktober 2017 und März 2018 kamen knapp 900.000 Euro hinzu. Der weitaus größte Anteil der Ausgaben entfiel auf das Bundesverteidigungsministerium.