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Software Architecture & Development

SourceForge will an alte Erfolge anknüpfen

Der Filehosting-Dienst SourceForge war einmal eine populäre, wenn nicht die populärste Anlaufstelle für die Open-Source-Bewegung. Nach der Einbindung von Adware kamen der Absturz und die Übernahme. Nun melden sich die Entwickler zurück.

06.02.2018 David Schahinian
Quelle: Sourceforge
Quelle: Sourceforge

Der Ärger für SourceForge begann im August 2013 . Damals bot der Dienst an, optional Adware in die Installationsprogramme seiner Projekte einzubinden. 2015 pflanzten die Betreiber den sogenannten Drive-by-Installer auch in Software ein, die nicht auf der Plattform entwickelt wurde. Der Ruf war ruiniert, 2016 wechselte das Portal den Besitzer.

Nun hat SourceForge große Neuerungen angekündigt . Nach eigenen Angaben hostet das Portal immer noch – oder wieder – mehr als 430.000 Projekte bei insgesamt 3,7 Millionen registrierten Entwicklern. Neu ist nun nicht nur, dass die Adware aus den Projekten entfernt wurde. Darüber hinaus wurden Malware-Scans für jedes Projekt implementiert sowie eine HTTPS-Unterstützung für das Hosting von Projektwebsites und eine Multi-Faktor-Authentifizierung für Nutzer hinzugefügt. Sogar ein Importer Tool für Github-Projekte wurde integriert – offiziell, damit Nutzer die Vorteile beider Plattformen nutzen können. Experten vermuten aber , dass es sich dabei auch um den Versuch handelt, zur Konkurrenz abgewanderte Nutzer wieder für sich zu gewinnen.