Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Digital Health

Sorgt IT-Power dafür, dass wir Alzheimer vergessen können?

Auf mehr als 800 Quadratmetern stellt Hewlett Packard Enterprise (HPE) auf der CEBIT 2018 wegweisende Technologien mit vielfältigen Anwendungsbeispielen vor. Eines der Highlights ist eine jüngst gestartete Kooperation zwischen dem DZNE und HPE, um Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer zu erforschen.

29.05.2018
HPE_engineers_working_on_prototype.
HPE engineers working on prototype

Zu den Themen, die HPE auf der CEBIT 2018 vorstellt, gehören neben Produktionsmaschinen, die sich selbst reparieren, intelligenten Räumen, die Menschen leiten und bedienen, Rechenzentren, die bevorstehende Engpässe selbstständig beheben, und vernetzte Dinge, die Hacker an ihrem Verhalten erkennen, auch neuartige Computer, die Millionen von Krankheitssymptomen miteinander vergleichen, um genau die richtige Medikation zu finden. "In Zukunft wird jede Maschine, jeder Prozess, jedes Gebäude mit Intelligenz ausgestattet sein", erwartet Heiko Meyer. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von HPE Deutschland betont: "Auf der CEBIT wollen wir für die Chancen begeistern, die sich damit eröffnen. Wir werden aber auch die Mittel und Wege aufzeigen, um diese Chancen zu verwirklichen und sich vor den Risiken zu schützen."

Ganz klar zu den Chancen, die von HPE ergriffen werden, gehört die Erforschung von Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer - eine der größten Herausforderungen in der Medizin. Im Frühjahr nahm das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) gemeinsam mit HPE einen neuen Hochleistungsrechner in Betrieb, der die Auswertung biomedizinischer Daten enorm beschleunigen und zu schnelleren Fortschritten in der Demenz-Forschung führen soll. Der Rechner nutzt dafür die Prinzipien der neuartigen, von HPE entwickelten Computer-Architektur "Memory-Driven Computing". Denn um neue Ansätze für die Prävention und Therapie aus der Analyse von Gendaten und von Hirnscans zu gewinnen, ist enorme Rechenpower erforderlich. Deshalb wollen das DZNE und HPE gemeinsam das Potenzial, das in der Power des "Memory-Driven Computing" liegt, für die medizinische Forschung verwirklichen.

"Memory-Driven Computing" soll radikal mit der Tradition aller bisherigen Computer brechen, indem es nicht den Prozessor, sondern den Arbeitsspeicher ins Zentrum der Architektur stellt. "Idealerweise liegen sämtliche Daten gleichzeitig im riesigen Arbeitsspeicher vor", erklärt Prof. Joachim Schultze, Genomforscher und Arbeitsgruppenleiter am DZNE. "Sie müssen also nicht erst aus externen Speichermedien eingelesen werden, sondern der Prozessor kann unmittelbar darauf zugreifen. Die Arbeit mit externen Speichermedien gleicht einem Puzzlespieler, der die einzelnen Puzzleteile in einer großen Menge von Schachteln verteilt hat, die er erst nacheinander öffnen müsste, um nach passenden Teilen zu suchen. Hat man dagegen alle Teile vor sich ausgebreitet, gelangt man wesentlich schneller ans Ziel." Mit seinem neuen Ansatz will HPE eine Antwort auf die Tatsache geben, dass eine weitere Steigerung der Prozessorleistung an ihre physikalischen Grenzen stößt. Dass "Memory-Driven Computing" angesichts der exponentiell steigenden Datenmengen, die Computer zu verarbeiten haben, nicht nur in der Medizin, sondern auch in vielen anderen Bereichen ein wegweisender Ansatz sein kann, will HPE den Besuchern aus aller Welt auf der CEBIT 2018 in Hannover zeigen.

Hewlett-Packard GmbH Vertriebszentrale Deutschland (D-71034 Böblingen), Halle 12, Stand D47