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Mobile Solutions

Smarte Stöcke helfen auf die Beine

Mobile-Health-Anwendungen sind längst nicht mehr auf Smartphone und Tablet begrenzt, sondern liefern eine gänzlich neue Generation von Gehstöcken und Rollatoren.

09.05.2018 Isabelle Reiff
Quelle: cibX GmbH
Quelle: cibX GmbH

Rüstige Rentner setzen ihren Gehstock schon mal als Waffe ein. Sind die Gegner in der Überzahl, punktet ein moderner SmartStick . Der verfügt nämlich über ein GPS-Modul samt Internetanbindung und Alarmknopf. Kurz gedrückt, und die Rettungskräfte sind zur Stelle. Eine einfache Lösung, per se immer an der Hand, so gut wie nicht erklärungsbedürftig. Ausgedacht haben sie sich Studenten der Uni Münster und sie mit der Telekom und dem Gehhilfe-Hersteller Ossenberg realisiert. Der SmartStick ermöglicht Echtzeitlokalisierung bis auf zehn Meter genau und bietet mit Geo-Fence-Funktion zusätzlichen Schutz für demente oder orientierungslose Menschen. In Planung ist ein Rollator mit ähnlichen Funktionen.

Siemens wirkt bereits seit 2016 an einer ähnlichen Entwicklung mit: Der Friendly Robot Walker FriWalk ist mehr als nur eine Krücke. Der Rollator 2.0 analysiert die Schrittlänge, den Auftritt und die Balance und liefert damit Aufschlüsse über den Gesundheitszustand des Nutzers. Darüber hinaus motiviert FriWalk auch zum Gehen, indem er auf die Interessen und die Fitness des Nutzers zugeschnittene Ziele vorschlägt. Der smarte Rollator wird zurzeit von Senioren in Spanien, Italien und England getestet. Die EU fördert das Projekt namens ACANTO mit 4,3 Millionen Euro.