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Research & Innovation

Smart Meter werden mit Blockchain sicherer

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Datensicherheit in der Energieinfrastruktur zu erhöhen. Gleichzeitig könnte sie auch den lokalen Energiehandel möglich machen.

09.03.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Deutsche Energie-Agentur
Quelle: Deutsche Energie-Agentur

Intelligente Stromzähler bieten Energieerzeugern und Endabnehmern Vorteile durch verbesserte Datenerhebung. Sind diese Smart Meter aber nicht ausreichend gesichert, können Hacker im großen Stil sensible Kundendaten abgreifen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die European School of Management and Technology (ESMT Berlin) haben eine Publikation herausgegeben, die zeigt, dass die Blockchain-Technologie Smart Meter sicherer machen könnte. Als dezentrales Transaktionsprotokoll kann Blockchain Sicherheitslücken vermeiden und zusätzlich die Voraussetzung für Peer-to-Peer-Handel schaffen, wodurch lokaler Energiehandel unabhängig von den großen Stromversorgern möglich würde.

Dieses Prosumer- Prinzip ist im New Yorker Stadtteil Brooklyn bereits Realität. Dort verkaufen Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Haushalte in der Nachbarschaft. Technische Basis ist die Blockchain-Handelsplattform Transactive Grid, entwickelt vom Startup LO3 Energy und maßgeblich von Siemens unterstützt.