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E-Commerce

Sicherheitsbedenken beim mobilen Einkauf

Viele Kunden fühlen sich offenbar beim Einkauf via Smartphone oder Tablet Mobile unsicherer als beim Onlineshopping am PC. Sie fürchten sich davor, dass ihre persönlichen Daten ausspioniert werden.

13.02.2018 Quelle: CRN Elke von Rekowski

68 Prozent der Deutschen haben schon einmal etwas per mobile Shopping im Internet bestellt. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Vergleichsportals Guenstiger.de. Nahezu jeder, der via Smartphone oder Tablet online eingekauft hat, plant das auch wieder zu tun (96 Prozent). Sicherheitsbedenken beim mobilen Einkauf sind jedoch an der Tagesordnung. Immerhin 84 Prozent der Befragten zeigen sich deshalb bei Bestellungen über ein mobiles Endgerät besorgt.

Über ein Drittel (38 Prozent) der Umfrageteilnehmer hat beim Mobile Shopping deutlich mehr Bedenken um seine Sicherheit als beim herkömmlichen Onlineeinkauf via PC oder Notebook. 58 Prozent der Nutzer befürchten, dass ihre persönlichen Informationen wie Login- oder Bankdaten in die Hände von Kriminellen geraten. 30 Prozent sind besorgt, sich beim Einkauf Viren auf ihr mobiles Endgerät zu holen. 24 Prozent haben Angst, an einen unseriösen Anbieter zu gelangen und dann zum Beispiel bereits bezahlte Ware nicht zu erhalten.

87 Prozent der Deutschen vermeiden Bestellungen über öffentliche WLAN-Netzwerke, die empfänglicher für Hackerangriffe sind. Damit persönliche Informationen bei einem Diebstahl nicht zu schnell einsehbar sind, speichern weitere 87 Prozent ihre Login-Daten nicht im Browser oder in der App ab. Auf eine sichere SSL-Verschlüsselung achten laut Umfrage 70 Prozent der Bundesbürger.

Knapp ein Drittel der Deutschen hat noch nie per Smartphone oder Tablet im Internet geshoppt. 26 Prozent vermeiden aus Sicherheitsgründen die Onlinekäufe über ein mobiles Gerät zu tätigen. Laut Umfrage sind insgesamt nur acht Prozent der Verbraucher beim Mobile Shopping bereits an einen Betrüger geraten oder Opfer von Cyber-Kriminalität geworden.

Smartphone-Einkauf absichern

Damit der Einkauf via Smartphone oder Tablet nicht zum Sicherheitsrisiko wird, sollten Anwender die Betriebssysteme und Apps ihrer Geräte immer auf dem neuesten Stand halten. Das schließt vorhandene Sicherheitslücken und verhindert, dass Kriminelle sie für Angriffe ausnutzen können. Um schädliche Malware und Viren frühzeitig abzuwehren, empfiehlt sich der Einsatz einer mobilen Sicherheitslösung.

Käufe über ein mobiles Gerät sollten nur über eine sichere Internetverbindung mit SSL-Verschlüsselung getätigt werden. Mobile Anwendungen sollten nur aus sicheren Quellen wie dem Google PlayStore oder den Apple iTunes heruntergeladen werden. Bei der Installation neuer Apps verlangen diese Anwendungen oft eine Erlaubnis, auf das Telefonbuch, den Standort, Fotos und weitere Daten zugreifen zu können. Diese Zugriffsrechte sollten regelmäßig überprüft und gegebenenfalls deaktiviert werden.

Kriminelle haben bei einem Angriff ein leichtes Spiel, wenn Zugangsdaten zum Konto oder Account im Internetbrowser gespeichert sind. Zudem ist es nicht ratsam, über öffentliche Netze Transaktionen durchzuführen oder Downloads zu tätigen.

Wer Phishing-Mails von vermeintlichen Shops erhält und dort zum Angeben seiner Daten aufgefordert wird, sollte solche Nachrichten direkt löschen. Werbeanzeigen im mobilen Browser leiten mitunter zu unseriösen Webseiten weiter, hinter denen sich Fake-Shops verbergen oder Viren lauern. Nicht nur die Kennwörter für Shop-Accounts oder E-Mail-Konten sollten regelmäßig geändert werden, sondern auch die Telefonsperre. Denn ohne Passwortschutz gelangen Diebe so auf direktem Weg an persönliche Daten.