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Humanoid Robots

Robotik für jedermann

Einen Roboter zu programmieren ist gewöhnlich Sache von Softwareexperten. Doch das junge Luxemburger Unternehmen LuxAI hat eine Schnittstelle entwickelt, mit der technische Laien die intelligenten Maschinen für ihre Zwecke einrichten können - quasi Robotik für jedermann.

12.06.2018
Quelle: LuxAi
Quelle: LuxAi

Sie ermöglicht es auch unerfahrenen Programmierern, Roboter auf einen Einsatz als Helfer beim Erlernen von Vokabeln, bei der Therapie von autistischen Kindern oder in der Altenpflege vorzubereiten. Die Entwicklung ihres "QTRobot" haben die LuxAI-Gründer Pouyan Ziafati und Aida Nazarikhorram gemeinsam mit dem Autonomous Robot Lab der Universität Luxemburg vorangetrieben. Das Start-up ist eine Ausgründung der Universität.

Ziel der Jungunternehmer ist es, ihren "sozialen Roboter" dort einzusetzen, wo fachliche Kenntnisse, etwa von Medizinern oder Pädagogen, vorhanden sind, aber das Wissen von IT-Experten fehlt. Das intuitive Programmieren eröffnet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. "Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der sich soziale Roboter nahtlos integrieren können", sagt Ziafati. Die Maschinen seien zwar niemals ein Ersatz für qualifiziertes Personal. "Aber sie können es unterstützen, denn sie haben unbegrenzt Zeit, um Routineaufgaben zu übernehmen."

Aufmerksamer Kollege

ARMAR 6, das jüngste Mitglied der ARMAR-Roboterfamilie aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), geht derzeit beim britischen Online-Supermarkt Ocado in die Lehre. Dort lernt er, noch schneller auf Sprachbefehle zu reagieren und mehr und mehr vorauszuahnen, was sein menschlicher Partner braucht – etwa das passende Werkzeug bei einer Montage.