Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Research & Innovation

Porsche testet die Blockchain im Auto

Porsche will als erster Automobilhersteller Blockchain-Applikationen in Fahrzeugen einsetzen. Genutzt werden können solche Apps unter anderem, um den Zugriff auf das Auto verlässlich zu regeln.

16.03.2018 Dirk Bongardt
Quelle: Porsche
Quelle: Porsche

Mit Hilfe von Blockchain-Apps sollen Porsche-Fahrer künftig ihr Auto absperren, aufsperren oder vorübergehend anderen Nutzern zur Verfügung stellen können. Porsche bereitet zudem neue Geschäftsmodelle vor, die auf dem verschlüsselten Protokollieren von Fahrdaten basieren und beispielsweise helfen sollen, autonomes Fahren zu verbessern. Bei der Entwicklung entsprechender Anwendungen arbeitet der Stuttgarter Autobauer mit dem Berliner Startup XAIN zusammen. Von der Technologie verspricht sich Porsche eine um ein Vielfaches schnellere Datenverarbeitung. So sollen etwa das Öffnen oder Abschließen des Fahrzeugs per App nur noch 1,6 Sekunden in Anspruch nehmen und damit bis zu sechs Mal schneller sein als bisher.

Blockchain ermöglicht hochsichere dezentrale Datenübertragungen zwischen Geschäftspartnern. Die Chronologie jeder Transaktion wird in Datenblöcken abgebildet und kann so zurückverfolgt werden. Das System wird damit transparent und manipulationssicher. Mit Hilfe von "Smart Contracts" lassen sich auch die Dienste Dritter integrieren; die Technologie stellt dann die Einhaltung des Vertrags sicher: In der Praxis könnte die Blockchain den Zugriff auf das Fahrzeug verweigern, wenn der Fahrer seine Leasingrate nicht bezahlt hat.