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Recht & Datenschutz

Personaler müssen jetzt die DSGVO umsetzen

Die Zeit läuft: Am 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Damit einher gehen mehr Informationspflichten für Personalverantwortliche, berichtet der Verband der Internetwirtschaft eco.

15.01.2018 David Schahinian
Quelle: IDC
Quelle: IDC

Spätestens bis zum Stichtag müssen die Personalabteilungen die Daten ihrer Beschäftigten und Bewerber nach den neuen Regelungen schützen, ansonsten drohen Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 %des weltweiten Umsatzes. „Das Wichtigste ist und bleibt Transparenz“, erklärt Clarissa Benner, Juristin im eco-Verband. Die Beschäftigten müssten wissen, was der Arbeitgeber aus welchen Gründen speichert und verarbeitet, und dass sie ein Widerrufsrecht haben.

Der Verband hat Tipps in Sachen Datenschutz für Personalabteilungen zusammengestellt, etwa zum Umgang mit Bewerbungsunterlagen. Den betrieblichen E-Mail-Account auch privat zu nutzen, bleibt problematisch. Erlaube der Arbeitgeber die private Nutzung, dürften E-Mails des Mitarbeiters auch im Krankheitsfall oder bei seinem Ausscheiden nicht weitergeleitet werden. Der Arbeitgeber dürfe das Postfach in diesen Fällen auch nicht einsehen.

Die DSGVO könnte in den kommenden Monaten noch für Probleme sorgen. Darauf deutet unter anderem eine IDC-Studie hin, die im Oktober 2017 zu dem Ergebnis kam, dass damals vor allem der Mittelstand noch keine Maßnahmen gestartet hatte. Eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter deutschen Unternehmen hatte einen Monat zuvor gezeigt, dass nur eine Minderheit glaubte, die DSGVO fristgerecht umsetzen zu können.