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Startups

Peakon will sein Deutschland-Geschäft massiv ausbauen

Das dänische Startup Peakon will die Mitarbeiterbindung in Unternehmen mittels Software und Algorithmen stärken. Nun sammelte es in einer Finanzierungsrunde 22 Millionen US-Dollar ein; der Großteil des Geldes soll in die Expansion in Deutschland fließen.

14.03.2018 David Schahinian
Quelle: Peakon
Quelle: Peakon

In vielen Branchen herrscht Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter, die bereits an Bord sind, zu halten und an das Unternehmen zu binden. Das Geschäftsfeld People Analytic, das diese Aufgabe mithilfe datengestützter Verfahren lösen will, gilt als vielversprechend. Genau darauf hat sich das Startup Peakon spezialisiert. "Einmal im Jahr die Mitarbeiter befragen reicht nicht aus", sagte Julian Tesche von Peakon dem "Handelsblatt".

2017 hatte das dänischen Startup auch eine Niederlassung in Berlin eröffnet. Tesche ist für den Aufbau des Deutschlandgeschäfts verantwortlich, in das nach Angaben der "Wirtschaftswoche" ein Großteil des frischen Geldes investiert werden soll. Kunden im deutschen Markt wie Delivery Hero und Metro wurden bisher von Kopenhagen aus betreut, doch derzeit sucht Peakon digital kompetente Mitarbeiter mit Kenntnissen im Personalwesen für den deutschen Standort.

Damit bestätigt sich ein Trend, den die Beratungsfirma Deloitte 2017 in ihrer Studie "Globale Human Capital Trends" prognostizierte. Dass das sammeln und Aufbereiten umfassender Mitarbeiterdaten für Unternehmen immer wichtiger wird, zeichnete sich schon seit längerem ab. Allerdings hat sich der Fokus verschoben: War People Analytics früher eine technische Disziplin von IT-Experten, so gilt sie nun als Managementaufgabe, die mit allen Aspekten des Unternehmens verwoben ist.