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Cloud Applications

Oracle will die Datenbank revolutionieren

Es klingt wie der logische nächste Schritt: Oracle hat eine autonome Cloud-Datenbank auf den Markt gebracht, die sich selbst steuert, absichert, updatet und repariert. Dank maschinellem Lernen sind menschliche Eingriffe überflüssig.

16.04.2018 David Schahinian

"Diese Technologie ändert alles", gab sich Oracle-Chef Larry Ellison bei der Präsentation selbstbewusst. Die "Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud" ist bereits weltweit verfügbar. Dem Anwender bleiben dank der autonomen Steuerung Arbeiten wie Konfiguration und Administration erspart. Der Service wird in einem Schritt initialisiert und ist kompatibel mit bestehenden On-Premise-Datenbanken. Zudem können Kunden jederzeit Ressourcen hinzubuchen oder reduzieren. Bezahlt werden muss nur, was auch genutzt wird.

Der Dienst ist der erste, soll aber nicht der einzige Service der Oracle Autonomous Database Cloud sein. Geplant sind unter anderem eine autonome Database für die Transaktionsverarbeitung, eine autonome NoSQL-Database für schnelles Lesen und Schreiben großer Datenmengen sowie eine autonome Graph Database für Netzwerkanalysen.

Die neue Technologie soll auch Wettbewerber Amazon mit seinem Angebot Web Services das Fürchten lehren: "Amazons Datenbank kostet mehr und leistet weniger", behauptet Ellison. Dort dürfte man allerdings gelassen reagieren. Den Analysten von Reuters zufolge verdient Amazon derzeit nämlich sehr gut mit Unternehmen, die ihre Rechenoperationen in die Cloud verlagern. Hier führe Amazon Web Services den Markt an.