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IT-Consulting & Services

Online-Trainings sollen bei psychischen Problemen helfen

Internetbasierte psychologische Therapieprogramme sind inzwischen etabliert, Studien belegen ihre Wirksamkeit. Die Barmer Ersatzkasse öffnet ihr Angebot jetzt auch für Nicht-Mitglieder.

26.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Barmer
Quelle: Barmer

Alle großen Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern inzwischen Online-Trainings gegen Depressionen, Stress, negatives Denken, Schlafstörungen oder Panikattacken an. Zum Einsatz kommen wissenschaftlich erprobte Programme wie MoodGYM , Get-on , Novego , iFight oder deprexis24 . Sie basieren zumeist auf kognitiv-behavioralen Techniken; individualisierbare Programme passen sich den Reaktionen und Bedürfnissen des Anwenders an. Bei dem EU-geförderten Projekt ICT4Depression wird derzeit eine Smartphone-Technologie entwickelt, die mittels biomedizinischer Sensoren und einer App Parameter wie die Herzfrequenz erfasst und daraus Rückschlüsse auf Verhalten und Stimmung des Nutzers ableitet.

In Deutschland erkranken gerade junge Menschen immer häufiger an Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Krankheiten. Das berichtet die Barmer Ersatzkasse in ihrem Arztreport 2018 und stellt einen Teil ihrer Online-Trainings nun auch Nicht-Mitgliedern zur Verfügung. Speziell an Studentinnen und Studenten richtet sich Studicare . Die Online-Selbsthilfe-Angebote reichen von Essstörungen bis hin zu Schmerzen beim Sex und sind kostenlos. Im Gegenzug nehmen die Nutzer vor und nach dem Training an einer Online-Befragung teil, die der wissenschaftlichen Bewertung des Trainings dient.