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E-Commerce

Online-Händler bekommen Appetit auf Lebensmittel

Bei Lebensmitteln ist der E-Commerce-Anteil noch minimal. Entsprechende Chancen wittern Online-Vermarkter. Amazon fährt dabei zweigleisig – in Kooperation mit DHL.

31.01.2018 Isabelle Reiff
Quelle: All you need GmbH
Quelle: All you need GmbH

DHL, leidgeprüft, was den Online-Kaufrausch der Deutschen angeht, ist mittlerweile selbst Retailer: Mit einer neuen Tochter will die Konzernmutter Deutsche Post nämlich auf dem wachsenden Markt des Onlinehandels mit Lebensmitteln mitmischen. Die Zusteller von AllyouneedFresh sind dabei dieselben Mitarbeiter, die auch die Pakete von Amazon und Zalando austragen. Inzwischen ist die Post-Tochter auch für den Lebensmitteldienst Amazon Fresh tätig – obwohl die beiden eigentlich konkurrieren.

In den USA ist Amazon schon eine Weile im E-Food-Markt unterwegs. Mitte 2017 hatte der Konzern für rund 13,7 Milliarden Dollar die Biosupermarktkette Whole Foods übernommen. In Europa ist es bisher bei Kooperationen geblieben, etwa mit der britischen Traditionskette Morrisons. Rewe und Edeka lehnten hierzulande ab. Gerüchten zufolge plant Amazon aber die Übernahme der französischen Supermarktkette Carrefour und des spanischen Discounters DIA. Statt die Lebensmittel geliefert zu bekommen, sollen die Kunden sie in den Märkten abholen. Nur das Anstehen an der Kasse bleibt ihnen erspart