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Startups

Nicht jede Unterstützung ist die richtige

Trau, schau, wem: Startups bekommen heutzutage Unterstützungsangebote von allen Seiten. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass es dabei zunehmend an Transparenz mangelt und immer mehr Qualitätsunterschiede entstehen.

07.05.2018 David Schahinian
Quelle: Institut für Innovation und Technik
Quelle Institut für Innovation und Technik

Das Institut für Innovation und Technik (iit) hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums untersucht , welche Arten der Unterstützung für Startups derzeit zur Verfügung stehen. Zwar gebe es kaum noch Lücken bei der Bedarfsdeckung, sagte Bundesminister Peter Altmaier (CDU) anlässlich der Veröffentlichung der Studie (Kurzfassung hier ). Aufgrund der hohen Dynamik wachse aber auch die Intransparenz bei den Angeboten, zumal verstärkt internationale Anbieter auftreten. Gleichzeitig seien deutsche Startups professioneller geworden – und damit ihre Ansprüche und Anforderungen an Unterstützungsleistungen gestiegen.

Als Corporate-Anbieter für Start-ups werden Mittelständler immer interessanter, so ein weiteres Ergebnis der Studie, denn mit ihnen lasse sich unabhängig und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Allerdings können mittelständische Betriebe die Umsetzung solcher Unterstützungsmaßnahmen meist nicht alleine stemmen. Daher empfehlen die Autoren der Studie den Aufbau entsprechender Unternehmensnetzwerke.

Auch Städte und wissenschaftliche Einrichtungen kommen als Ansprechpartner für Startups in Frage. So hat Hamburg eine zentrale Anlaufstelle für Gründer geschaffen, die Auskunft und Unterstützung bietet. In Frankfurt haben sich 17 Hochschulen zum Startup Hochschulnetz FrankfurtRheinMain zusammengeschlossen, über das sie unter anderem den Zugang zu Förderprogrammen und Inkubatoren ermöglichen.