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OpenStack & Open Source

Netflix gibt sein Container-Management frei

Der Streaming-Anbieter macht seine selbstentwickelte Plattform Titus auf GitHub verfügbar. Das Unternehmen erhofft sich davon neue Ideen für das Container-Management.

08.05.2018 Roland Freist
Quellen: Netflix
Quelle: Netflix

Einem hauseigenen Blog-Beitrag zufolge verwaltet Netflix mit Titus jede Woche rund drei Millionen Container. In ihnen laufen viele unterschiedliche Anwendungen, vom Videostreaming über Programme zum Ermitteln von persönlichen Empfehlungen und Big-Data-Anwendungen bis hin zu Programmier-Tools. Netflix bietet seine Programme aus der Cloud über Amazon Web Services an, mit Titus verwaltet die Firma weltweit Tausende von Anwendungen in sieben regionalen Rechenzentren, in denen wiederum zehntausende virtuelle Maschinen laufen. Titus basiert auf Apache Mesos, einer Management-Plattform für Computer-Cluster, die den Anforderungen von Netflix angepasst wurden. Die Software unterstützt mehrere Container-Technologien, darunter Docker und CRI-O.

Netflix geht davon aus, dass aufgrund der Freigabe die für Titus entwickelten Lösungen auch anderen Firmen nützen werden und unterstützt sogar eine Übernahme von Teilen des Programms in vergleichbare Anwendungen. Im Gegenzug verspricht sich das Unternehmen neue Ideen und Entwicklungen für das Container-Management.

Die Dokumentation zu Titus ist ebenso auf GitHub zu finden wie der Quellcode der Software.