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Workplace Ecosystem

Mittelständler fahren ihre digitalen Aktivitäten zurück

Wegen der kürzlich in Kraft getretenen Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zieht sich der Mittelstand von Internet & Co zurück. Größere Unternehmen bleiben aktiv, dafür steht es bei ihnen um die Cybersicherheit nicht zum Besten.

29.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Radware
Quelle: Radware

Über 70 % der Mittelständler haben aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung ihre digitalen Aktivitäten heruntergefahren oder ganz eingestellt. Das ergab eine Umfrage des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Mario Ohoven, Präsident des BVMW, warnte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur vor einer "Entdigitalisierung unserer Wirtschaft" und forderte "mehr Zeit für den Mittelstand, um seine Unternehmen komplett DSGVO-konform zu machen".

Zu einem anderen Ergebnis kommt der Security-Lösungsanbieter Radware bei Interviews mit Top-Managern von internationalen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 250 Millionen US-Dollar und mehr. Dieser Studie zufolge beschäftigen sich 48 % der Befragten erst seit der DSGVO mit der Datensicherheit im Unternehmen. 61 % geben zu, sich diesem Thema erst nach einem konkreten Sicherheitsvorfall gewidmet zu haben. Weitere Erkenntnis der Umfrage: Während 2017 nur 12 % der Manager sagten, sie seien Opfer von Ransom-Angriffen geworden, sind es dieses Jahr schon jetzt 69 %. Über die Hälfte der Betroffenen hat Lösegeld bezahlt.