Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Hardware & Devices

Mini-PCs sind auf dem Vormarsch

Computer mit Small Form Factor (SFF) haben die Rechenzentren verlassen und erobern den Heimmarkt. Die Wachstumsraten liegen bereits seit zwei Jahren im zweistelligen Bereich

18.01.2018 Roland Freist
Quelle: Intel
Quelle: Intel

In den letzten beiden Jahren verzeichnete der Handel den Zahlen des Marktforschungsinstituts Context zufolge starke Rückgänge bei den Verkäufen von Desktop-PCs. Seit die Unternehmen 2014 ihre Windows-XP-Systeme ausgemustert haben, bestand keine Notwendigkeit, neue Computer anzuschaffen. Private Anwender hingegen greifen für den Abruf von E-Mails und Informationen aus dem Internet zunehmend zu Smartphone und Tablet.

Lediglich eine Sparte verbucht deutliche Zuwächse: die Mini-PCs. Sie werden auch als SFF-Computer bezeichnet (Small Form Factor). Typisch für sie sind Formate wie 17 x 17 cm oder 10,16 x 10,16 cm. Vorreiter war Intel mit dem NUC-PC (Next Unit of Computing) . Mittlerweile haben auch Hersteller wie HP oder Lenovo die Marktlücke erkannt.

Bereits 2016 gab es zweistellige Wachstumsraten, 2017 setzte sich der Trend fort. So ermittelte Context für das dritte Quartal 2017 einen Anstieg der Mini-PC-Verkäufe bei den westeuropäischen Händlern um 18 %, in Deutschland waren es sogar 27,1 %. Die Nachfrage nach Desktop-PCs blieb hingegen niedrig.