Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
Augmented & Virtual Reality

Mensch und Maschine erobern gemeinsam neue Lernwelten

Wie Eye-Tracker oder Augmented Reality in Lern- und Arbeitsszenarien verwendet werden können, zeigen auf der CEBIT 2018 die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) und das DFKI mit faszinierenden Demonstratoren aus dem brandneuen "Immersive Quantified Learning Lab" (iQL).

10.05.2018
DFKI-TUK_iQL
DFKI-TUK iQL

Weltweit stehen die Bildungssysteme vor enormen Herausforderungen - und im Heimatland der CEBIT, das nach wie vor auch als Land der Dichter und Denker gilt, sind kluge Antworten auf diese Herausforderungen sicherlich dringender gefragt als Flugtaxis. Um notwendige adaptive Lernprozesse auf den Weg zu bringen, entwickeln und erproben Wissenschaftler - in Kooperation mit Schulen, Hochschulen und Unternehmen - in einer neuen Laborumgebung im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern nun wegweisende Technologien für neue Lehr- und Lernmethoden. Das gemeinsam von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und dem DFKI betriebene "Immersive Quantified Learning Lab" (iQL) wird auf der CEBIT 2018 vorgestellt.

Das iQL wollen seine Initiatoren als Ideen- und Prototypen-Werkstatt für das Lernen der Zukunft verstanden wissen, die Mensch und Computer auf einer intelligenten Kreativplattform zusammenführt. Zu diesem Zweck werden verschiedene Technologien - unter anderem Eye-Tracking, Sprach- und Gestenerkennung oder Augmented Reality - eingesetzt, um zu untersuchen, wie diese in Lern- und Arbeitsszenarien sinnvoll angewendet werden können. Durch die Messung der Gesichtstemperatur mittels Infrarotkameras lässt sich beispielsweise die Belastung von Lernenden feststellen. Die Kombination solcher Datenquellen mit intelligenten Algorithmen, wie Deep Learning-Verfahren, soll völlig neue Einblicke in individuelle und gruppendynamische Lernprozesse ermöglichen, um Handlungsempfehlungen für Lehrende ableiten zu können.

"Das iQL ist eine völlig neuartige instrumentierte Lernumgebung für partizipative und individuelle Lern- und Lehrerlebnisse", erklärt Prof. Dr. Andreas Dengel, der als Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste und DFKI-Standortleiter in Kaiserslautern die Aufgaben des iQL skizziert: "Aufbauend auf bereits etablierten Prototypen, sollen die eingesetzten Technologien die Faszination der Erschließung neuer Lernwelten aufzeigen. Durch die Kombination vielfältiger Interaktionsformen mit multimedialen Lernobjekten möchten wir die Nutzenpotenziale digitaler Medien im Bereich Aus- und Weiterbildung hervorheben, das Lernen vielfältiger und erlebnisorientierter gestalten und so die Neugierde am Inhalt stärken. Darüber hinaus wollen wir die Wirkung solcher digitaler Lernumgebungen im Hinblick auf psychische und kognitive Belastung oder Verbesserung des Wissensstandes untersuchen, auch im Vergleich mit traditionellen Medien."
Am 13. April wurde das iQL-Lab in der "Nacht, die Wissen schafft" in Kaiserslautern erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, auf der CEBIT 2018 lassen sich nun mit verschiedenen Demonstratoren aus dem iQL die neusten Sensortechnologien selbst erleben, um einen tiefen Einblick in die Zukunft des Lernens zu erhalten.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI ( D-67663 Kaiserslautern), Halle 27, Stand F62