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M2M

M2M-Verbindungen legen künftig deutlich zu

Die Marktforscher von Juniper Research aus England sagen für die nächsten fünf Jahre ein starkes Wachstum für M2M-Mobilfunkverbindungen voraus. Voraussetzung dafür ist die kommende Mobilfunktechnik 5G.

27.02.2018 Roland Freist
Quelle: Juniper Research Ltd
Quelle: Juniper Research Ltd

In einer neuen Studie mit dem Titel "M2M: Key Verticals, Technology Analysis & Forecasts 2018-2022" schätzt Juniper Research, dass im Jahr 2022 rund 1,3 Milliarden Machine-to-Machine-Verbindungen über die Mobilfunknetze laufen werden. Das entspricht einem Zuwachs von 220 % gegenüber den etwa 400 Millionen M2M-Verbindungen im Jahr 2017.

Am stärksten soll das Wachstum mit 66 % bei den Smart Cities sein, gefolgt von der Landwirtschaft (37 %) und intelligenten Messsystemen wie Stromzählern, den Smart Metern (34 %). Die Städte profitieren vor allem von der Entwicklung der LPWA-Netzwerke (Low Power Wide Area) , die geringe Kosten und Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren versprechen. Mehr als 25 % der Verbindungen der Smart-City-Geräte und -Anwendungen sollen 2022 über diese Netzwerke laufen.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei der kommenden Mobilfunktechnik 5G zu. Sie wird benötigt, um die schätzungsweise 160 Petabytes Daten zu transportieren, die 2022 pro Jahr in den Städten erzeugt werden. Um dieses Volumen verarbeiten zu können, wird es laut den Autoren der Studie darauf ankommen, die Netzwerkarchitektur des Mobilfunks anzupassen. Zum Vergleich: Die Kommunikation zwischen mehr oder weniger selbstfahrenden Autos wird 2022 etwa 7000 Petabytes ausmachen.

Ein Whitepaper zu der Studie ist nach einer Registrierung kostenlos als Download hier erhältlich.