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Startups

London gilt als Europas Proptech-Hauptstadt

Property Technology ändert die Funktionsweise der Immobilienwirtschaft grundlegend. Treiber der Entwicklung sind das Investmentgeschäft, neue Arbeitsformen und die Wohnungsnot.

13.06.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Osborne Clarke LLP
Quelle: Osborne Clarke LLP

Von der virtuellen Wohnungsbesichtigung bis hin zum Immobilien-Crowdfunding – Property Technology, kurz PropTech, hat viele Erscheinungsformen. Zumeist stecken Startups dahinter, wie etwa Physee in Delft. Die Niederländer sicherten sich mit ihren daten- und stromerzeugenden Fenstern jüngst den Proptech Innovation Award 2018.

Als europäische Hauptstadt von Property Technology gilt jedoch London, zumindest unter den von der Londoner Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke befragten Technologieexperten aus ganz Europa: 42 % stimmten für die britische Metropole, gefolgt von Amsterdam (28 %), Berlin (26 %) sowie Paris und Stockholm mit je 23 %.Conrad Davies von Osborne Clarke begründet das Ergebnis u. a. damit, dass die Wohnungsnot und die hohen Mieten in London die Nachfrage nach flexiblen Co-Living- und Co-Working-Lösungen befeuere. Zugleich sei London schon immer attraktiv für Immobilieninvestoren gewesen.

Für Deutschland hat der Bundesverband Deutsche Startups kürzlich ein Schaubild über wichtige Proptech-Akteure erstellt. Die Grafik gibt erstmals einen Überblick über 58 junge Unternehmen, die sich mit den Themen Standortanalyse, Planung und Konstruktion, Vermietung, Verwaltung und Verkauf von Immobilien beschäftigen.

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