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Digitale Transformation

Litschi an Birne: Bitte melden!

Container, die miteinander kommunizieren? An Maschinen und Rechner, die untereinander in Kontakt sind, haben wir uns längst gewöhnt. Warum also nicht auch Kisten?

12.06.2018
Litschi Birne2

Ein Projekt namens DyCoNet unter der Leitung von Konsortialführer Lufthansa Cargo und mit Unterstützung des Fraunhofer Instituts IML entwickelt Luftfrachtcontainer mit energieautarken Funkknoten, die über ein unternehmensübergreifendes Netzwerk rund um den Globus kommunizieren können.

Mit dem drahtlosen Daten können etwa Litschis aus China, Tomaten aus Spanien oder Fisch aus Alaska interagieren und autonom Transportmittel anfordern, um so frischer ans Ziel zu kommen.

Doch die digitale Vernetzung der Luftfrachtcontainer birgt besondere Herausforderungen: Denn am Boden wie in der Luft herrscht jede Menge Funkverkehr, und der sollte besser auch nicht gestört werden. Deshalb konnten Technologien wie GSM/UMTS oder GPS für logistische Objekte auf Flughäfen und in Jets bislang nicht eingesetzt werden. Ist auch verboten, überall auf der Welt.

Lufthansa hat ein Gerät ins Konsortium eingebracht, mit dem sendende Funkkomponenten automatisch während aller Flugphasen ausgeschaltet werden, in denen ihre Signale stören könnten. Die Akkus der Sender laden sich ebenfalls automatisch auf – sie nutzen dabei Umgebungsenergie, etwa durch Transportvibrationen oder Temperaturunterschiede.