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Lidl baut sein erstes vollautomatisiertes Lager

Der deutsche Filialist erweitert sein Distributionszentrum im dänischen Køge um ein vollautomatisiertes Paletten-Hochregallager. Die über mehrere Jahre erprobte Technik stammt von der Toyota-Tochter Vanderlande.

02.05.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Vanderlande Industries
Quelle: Vanderlande Industries

Lidl modernisiert sein Verteilzentrum Køge südlich von Kopenhagen. Im Rahmen der Erweiterung baut der Discounter erstmals in Europa einen neuen Typ von vollautomatisiertem Paletten-Hochregallager. Das hochmoderne Kommissioniersystem greift auf rund 100.000 Kolli -Stellplätze zu und erstellt die auszuliefernden Filialpaletten. Außerdem übernimmt es bei einem Teil der ankommenden Ware die Depalettierung, das Prüfen, das Scannen und das Weiterleiten.

Das System namens ACP (Automated Case Picking) stammt von der Toyota-Tochter Vanderlande Robotics, mit der Lidl schon lange zusammenarbeitet . Der in den Niederlanden ansässige Spezialist für automatisierte Materialfluss-Systeme hat die Technik im Lidl-Lager in Freiburg speziell auf die Anforderungen des Discounters zugeschnitten.

Gesteuert wird das Kommissioniersystem von Vanderlandes WCS-Softwarelösung und dem neu eingeführten EWM (Extended Warehouse Management) von SAP als übergeordnetem Lagerverwaltungssystem. Mit der EWM-Lösung wird die Integration von Arbeitsprozessen in das System von Vanderlande unterstützt.