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Research & Innovation

Landwirte sollen den Roboter ackern lassen

Erntehelfer mal ganz anders: Forscher an der University of Illinois, USA, haben einen Roboter entwickelt, der direkt auf dem Feld den Zustand, die Größe und die Biomasse der Ackerfrüchte misst, um den optimalen Erntezeitpunkt zu ermitteln.

03.04.2018 Dirk Bongardt
Quelle: L. Brian Stauffer
Quelle: L. Brian Stauffer

"TerraSentia" haben die Entwickler den Roboter getauft, der künftig auf den Äckern und Feldern präzise Informationen sammeln soll. Autonom oder nach Vorgabe des Nutzers rollt der Roboter auf vier Rädern ins Freiland und verschafft sich (und dem Landwirt) mit Hilfe einer Kamera und weiterer Sensoren einen Überblick über den Zustand der Pflanzen. Die Resultate übermittelt TerraSentia in Echtzeit an Smartphone oder Notebook des Nutzers. Mit seinen nur gut 11 kg Gewicht kann der Roboter nach Angaben der Entwickler sogar über Jungpflanzen hinweg rollen, ohne sie zu beschädigen. Mit seiner – noch in Entwicklung befindlichen – Software soll TerraSentia später sogar in der Lage sein, Pflanzenkrankheiten zu erkennen.

Die Digitalisierung hält zunehmend auch in der europäischen Landwirtschaft Einzug. So hat der Drohnenhersteller Parrot ein System im Angebot , dass den Landwirt, ähnlich wie TerraSentia, über seine Feldfrüchte informieren soll, in diesem Fall allerdings auf Basis von Luftaufnahmen. Auch Systeme zur Erfassung der bearbeiteten Ackerflächen oder zur Tiergesundheit sind bereits im Einsatz.