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New Tech & Disruptive Technologies

Kodak lanciert eigene Kryptowährung mit zugehöriger Plattform

Alles was mit Kryptowährung zu tun hat, übt derzeit große Anziehungskraft auf Investoren aus. Jüngstes Beispiel ist der KodakCoin. Doch Kodak setzt dabei auch auf den Trend zur Plattform-Ökonomie.

12.02.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Eastman Kodak Company
Quelle: Eastman Kodak Company

Kaum hatte Kodak eine eigene Digitalwährung angekündigt, schnellte der Aktienkurs des Unternehmens in die Höhe. Ein zweites Mal will der einst bedeutendste Kamerahersteller der Welt digitale Trends nicht verschlafen: Neben dem KodakCoin ruft Kodak auch eine Plattform ins Leben, denn so ergibt das Ganze erst Sinn: Auf KodakOne sollen Fotografen ihre Bilder nicht nur für KodakCoins verkaufen können. Durch die Möglichkeiten, die die Blockchain-Technologie bietet, sollen an die Coins auch intelligente Verträge gekoppelt sein, und nicht zuletzt ein wirksamer Schutz vor Urheberrrechtsverletzungen. Kodak will damit nichts Geringeres als eine "new economy for photography" begründen. Der US-Konzern würde damit gegenüber etablierten Plattformen wie istock oder fotolia echten Mehrwert bieten.

Mit solchen Zusatzfunktionen punktet auch die Kryptowährung Ether (ETH) gegenüber dem Bitcoin. Im Vergleich zum Bitcoin ist Ether nämlich nicht nur Kryptowährung, sondern Teil einer Plattform: Ethereum erlaubt Teilnehmern das Ausführen von Scripten, sodass sich auch hier u. a. Smart Contracts – intelligente Verträge – einbauen lassen.