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Startups

Jeder fünfte Gründer ist Quereinsteiger

Die Startup-Branche zieht Quereinsteiger an. 18 % der Gründer haben nach einer aktuellen Analyse keinerlei fachlichen Vorkenntnisse in dem Bereich, in dem sie tätig sind.

18.12.2017
Quelle: KfW

Wie der Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau ( KfW ) berichtet, haben sich 2016 in Deutschland rund 672.000 Menschen beruflich selbstständig gemacht. Von ihnen waren 29 % Akademiker, 40 % hatten eine Berufsausbildung absolviert. "Was das Rüstzeug anbelangt, ist die Mehrheit der Gründer skeptisch", heißt es im KfW-Report. Nur 24 % beurteilen ihren Bildungsweg als gute Vorbereitung für die Selbstständigkeit. Der Anteil der Gründer, die ihre Geschäftsidee der Ausbildung oder dem Studium verdanken, liegt mit 28 % ebenfalls eher niedrig.

Fast jeder Fünfte ist laut der Analyse sogar absoluter Quereinsteiger, hat also keinerlei Erfahrung in dem von ihm gewählten Bereich. Solche Gründer finden ihren seinen Platz eher in Branchen mit niedrigen formalen Eintrittsbarrieren, etwa dem Einzelhandel. Der Quereinstieg erfolgt meist im Nebenerwerb.

Dass sich selbst aus dieser Thematik lein Startup machen lässt, beweist Innovailably aus Leipzig . Das junge Unternehmen will die Chancen von Quereinsteigern im Beruf verbessern. Unternehmen können Aufgaben als Challenges auf eine Plattform stellen, nach Registrierung und Hinterlegung eines Profils reichen die Nutzer dann Lösungskonzepte ein. Dahinter steht der Gedanke, dass nicht Lebensläufe und formale Kriterien, sondern Ideen und praktischen Fertigkeiten für den Beruf ausschlaggebend sein sollten.