Cookies

Die Deutsche Messe verwendet Cookies, um die Website bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Infos zum Datenschutz

OK
CEBIT News

Interview mit IBM-Deutschlandchef Matthias Hartmann

Wir haben Matthias Hartmann, den Vorsitzenden der Geschäftsführung von IBM Deutschland getroffen und mit ihm über die enormen Potenziale der Blockchain gesprochen – und uns erklären lassen, warum sie dennoch kein Wundermittel ist.

14.06.2018
Matthias Hartmann
Matthias Hartmann

"Alle Industrien können profitieren"

Matthias Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von IBM Deutschland über die enormen Potenziale der Blockchain – und warum sie dennoch kein Wundermittel ist.

Welche Vorteile hat die Blockchain-Technologie?

Mit der Blockchain können wir nahezu alles, was einen Wert hat, digital abbilden, nachverfolgen und effizienter austauschen – und das ohne einen zentralen Kontrollpunkt. Ihr Einsatz ist umso sinnvoller, je mehr Partner beteiligt sind, je intransparenter die Wertschöpfungsketten sind und je größer die Gefahr für Betrug oder menschliche Fehler ist. Die Blockchain ermöglicht es allen Partnern, Daten zu einer Transaktion sicher zu erfassen und je nach Zugangsberechtigung miteinander zu teilen.

Gibt es auch Risiken?

Trotz des enormen Potenzials ist die Blockchain nicht das Wundermittel für jede Herausforderung. In Projekten mit unseren Kunden legen wir daher viel Wert darauf, Problemstellungen und Geschäftsprozesse genau zu verstehen, um gemeinsam zu entscheiden, ob die Blockchain tatsächlich der beste Weg ist

Welche Industrien profitieren am meisten von der Blockchain?

Alle Industrien können profitieren. Wir arbeiten an Projekten mit Kunden aus der Finanzbranche ebenso wie aus der Luxusgüterindustrie, der Energiewirtschaft oder der öffentlichen Verwaltung. Großes Potenzial sehe ich auch beim Bereich Supply Chain Management und in der Logistik.

Matthias Hartmann, der ehemalige Vorstandschef der Marktforschungsfirma GfK, ist seit Januar 2018 für das Geschäft von IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.