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Research & Innovation

Intel verabschiedet sich von Smart Glasses

Datenschützer dürfen sich freuen: Aus Intels smarter Datenbrille Vaunt wird offenbar nichts. Die Zukunft für Smart Glasses könnte aber im Geschäftsbereich liegen: Kommissionieren mit Datenbrille setzt sich durch.

09.05.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Ubimax GmbH
Quelle: Ubimax GmbH

Mit einer stylischen smarten Brille , die per Laser Informationen auf die Netzhaut des Trägers projiziert, wollte Intel einen Gegenentwurf zu den klobigen Google Glasses auf den Markt bringen. Der Chiphersteller investierte mehrere hundert Millionen Dollar in die eigens gegründete New Devices Group. Jetzt soll der Geschäftsbereich geschlossen werden, wie das Unternehmen gegenüber dem Nachrichtenportal Techcrunch bestätigte . Als Hauptgrund wird vermutet, dass Intel keine Partner für die Herstellung finden konnte. Rund 200 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.

Im Gegensatz dazu platziert Google seine zunächst gefloppte Brille jetzt als GLASS Enterprise Edition . Auch in deutschen Firmen verbreitet sich ihr Einsatz. Zu den Kunden zählen vor allem Logistikunternehmen oder -dienstleister wie DHL, Figge oder Schnellecke, wo die die Brille mit ihren ins Sichtfeld eingeblendeten Informationen die Kommissionierung optimiert. Softwareunternehmen wie Ubimax liefern dafür speziell angepasste Wearable-Computing-Anwendungen. Klosterfrau setzt an seinem Berliner Produktionsstandort auf die Pick-by-Vision-Lösung von Picavi : Die Software ist mit dem SAP-Lagerverwaltungssystem gekoppelt und zeigt in Echtzeit an, welche Palette wohin muss.