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OpenStack & Open Source

Intel schiebt virtuelle Container an

Die OpenStack Foundation hat ein neues Container-Projekt zum Abkapseln einzelner Anwendungen in virtuellen Maschinen vorgestellt. Die Technologie steuern der Software-Riese Intel und die New Yorker Firma Hyper bei.

16.01.2018 Roland Freist
Quelle: The OpenStack Foundation
Quelle: The OpenStack Foundation

Virtuelle Maschinen bieten unter anderem den Vorteil, dass sie dank der starken Isolierung hohe Sicherheit für die in ihnen installierten Systeme garantieren. Die in den vergangenen Jahren hochgelobten Container-Systeme wie Docker wiederum zeichnen sich durch einen vergleichsweise geringen Overhead und damit hohe Performance aus. Die OpenStack Foundation will nun beides in einem neuen Open-Source-Projekt namens Kata Containers zusammenbringen.

Die Kata-Container funktionieren wie kleine virtuelle Maschinen, die jeweils nur eine Anwendung aufnehmen. Sie sind kompatibel zur Orchestrierungs-Software Kubernetes , die auf diese Weise mandantenfähig wird. Auch zu Docker gibt es eine enge Verbindung, Kata kann mit Docker-Images arbeiten und verwendet intern die Docker-Runtime.

Der größte Teil der Entwicklungsarbeit kommt bislang von Intel und der Firma Hyper . Intel steuert seine Clear-Container-Technologie bei, Hyper kümmert sich um die Einbindung in Kubernetes. Kata Containers ist unabhängig von der Hardware und kompatibel mit der Spezifikation der Open Container Initiative (OCI) und dem Container Runtime Interface (CRI) für Kubernetes. Die OpenStack Foundation verwaltet das Projekt unabhängig von ihrer Cloud-Software und hat es unter einer Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht.