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Internet of Things

Ins Internet der Dinge geht’s auf Knopfdruck

Forscher am Fraunhofer-Institut haben einen "IoT Service Button" entwickelt. Mit ihm lässt sich jeder beliebige Gegenstand ins Internet of Things (IoT) einbinden.

29.03.2018 Dirk Bongardt
Quelle: Fraunhofer IML
Quelle: Fraunhofer IML

Der schlichte Druck auf den Knopf genügt, um komplexe Vorgänge auszulösen: Der von Forschern am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelte "IoT Service Button" vereinfacht viele Prozesse in Industrie und Handel. Den ersten Prototypen brachten die Experten für den Würth Industrie Service zum Einsatz, wo er zur schnellen Nachbestellung von Schrauben, Muttern und Scheiben dient: Sieht ein Mitarbeiter, dass die Verbrauchsartikel zur Neige gehen, drückt er einfach den Knopf und löst damit eine Bestellung aus.

Der IoT Service Button arbeitet batteriebetrieben und verfügt über ein energiesparendes kleines Display, um dem Bediener zu bestätigen, dass der Prozess angestoßen wurde. Zur Datenübermittlung wird die Funktechnologie NarrowBand IoT genutzt. Der Button lässt sich in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren und soll Bestell- und Logistikabläufe von Produktionshallen, Werkstätten oder anderen Betrieben optimieren. Öffentlich vorgestellt wurde er auf der LogiMAT 2018 im März in Stuttgart. Er erinnert an den "Dash Button" , den Amazon im Herbst 2016 präsentierte, bietet jedoch ein deutlich breiteres Anwendungsgebiet.