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Research & Innovation

Innovationszentren allein machen nicht innovativer

Die Gründung von Innovationszentren liegt im Trend. Dennoch mangelt es oft an Möglichkeiten und dem Willen, neue Ideen auch tatsächlich auszuprobieren, wie eine aktuelle Erhebung der IT-Beratungsfirma Capgemini feststellt.

04.01.2018
Quelle: Capgemini
Quelle: Capgemini

Ein Innovationszentrum allein reicht nicht, um Firmen tatsächlich zu Innovationen zu verhelfen. Das stellt das IT-Beratungsunternehmen Capgemini in einer aktuellen Studie fest, für die weltweit 1.700 Manager und Mitarbeitern in 340 Organisationen und Unternehmen befragt wurden.

Gründe für die Diskrepanz zwischen äußerlicher und tatsächlicher Innovationsbereitschaft sieht Capgemini in einer wenig innovativen Unternehmenskultur, im Fehlen robuster interner Prozesse und in der mangelnden Bereitschaft von Führungskräften, Innovationen zu honorieren.

In mehr als drei von vier Firmen gaben die Befragten an, dass sich die Innovationsbemühungen noch im Aufbau befänden, wobei die Projekte ausschließlich auf Abteilungsebene und ohne zentrales Management durchgeführt würden. Der Mehrzahl der Unternehmen, so der Bericht, mangele es an einer Kultur, in der experimentiert, die Ideen ausprobiert und zum Einsatz gebracht werden könnten. Die vielen im letzten Jahr gegründeten Innovationszentren, die sich vor allem mit künstlicher Intelligenz und Big Data beschäftigen, dürften daran erst mal wenig ändern.

In Deutschland ist laut der Studie zwischen November 2016 und Oktober 2017 die Zahl unternehmenseigener Innovationszentren um 24 % auf 78 gestiegen.

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