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Data Center, Server & Storage Solutions

In Rhein-Main blühen die Rechenzentren

Das Unternehmen E-Shelter investiert mehr als 350 Millionen Euro in ein neues Rechenzentrum in Hattersheim nahe Frankfurt. Nicht nur damit festigt die Rhein-Main-Region ihren Ruf als Deutschlands wichtigstes Datenzentrum.

06.04.2018 David Schahinian
Quelle: CBRE Research
Quelle: CBRE Research

Insgesamt wurden 2017 in den vier europäischen Hauptmärkten London, Frankfurt, Amsterdam und Paris 202 Megawatt (MW) neue Leistung installiert, berichtet der Immobiliendienstleister CBRE. Der größte Teil des Wachstums entfiel auf London (77 MW), dicht gefolgt von Frankfurt mit 76 MW.

Das neue Rechenzentrum von E-Shelter in Hattersheim mit einer Leistung von 9,7 MW soll auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern entstehen und 200 bis 250 Arbeitsplätze schaffen, schreibt die "Frankfurter Neue Presse". Im Endausbau seien bis zu 60 MW möglich. Nicht weit entfernt, in Eschborn und im Frankfurter Stadtteil Rödelheim, betreibt das Unternehmen bereits zwei Rechenzentren; letzteres ist nach Angaben von E-Shelter Europas größter einzelner Rechenzentrumsstandort.

Nur einen Fußmarsch entfernt liegt der Stadtteil Sossenheim, wo die US-Firma Digital Realty derzeit ebenfalls ein großes Rechenzentrum baut. Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" soll es im Endausbau auf 27 MW und eine Nutzfläche von 6.800 Quadratmetern kommen. Anbieter Interxion eröffnete vor wenigen Monaten sein 11. und 12. Rechenzentrum im Frankfurter Ostend und kündigte bereits den Bau des nächsten an. In und rund um Frankfurt sind mittlerweile über 30 Betreiber von Rechenzentren aktiv, was die Mainmetropole zu Deutschlands Datenhauptstadt macht.