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Channel & Distribution

In Innsbruck geht's bei Saturn auch ohne Kasse

Die Elektrohandelskette Saturn betreibt in der Tiroler Landeshauptstadt europaweit den ersten Laden ohne Kasse. Unterdes will Amazon nach dem erfolgreichen Test seines ersten kassenlosen Supermarkts in Seattle weitere solcher Filialen in den USA eröffnen.

28.05.2018 Isabelle Reiff
Quelle: Saturn
Quelle: Saturn

Saturn prescht vor: Die Filiale in Innsbruck, Österreich, ist branchenübergreifend der erste kassenlose Markt in Europa. Aufgebaut ist sie als Pop-up-Store, also als temporärer Laden. Für Saturn ist es ein Experiment mit vorerst 900 Artikeln: Wird das Konzept von den Kunden angenommen, könnten es mehr werden– auch mehr solcher Pop-up-Filialen.

Anders als bei Amazon Go, wo Kunden die Waren ohne Umwege gleich aus dem Regal in die Tasche packen können, muss man bei Saturn aber noch ein wenig Arbeit verrichten: Via Smartphone-Kamera und Saturn-App werden die auch zur Diebstahlsicherung gedachten RFID-Tags an den Produkten eingescannt – ein bisschen wie bei Ikea. Abgerechnet wird je nach Wunsch per PayPal, Kreditkarte oder Bankeinzug.

Amazon plant nach Erprobung seines ersten kassenlosen Supermarkts in Seattle schon sechs weitere Filialen – fünf davon am selben Standort, eine in Los Angeles. Wann die erste Amazon-Go-Filiale in Deutschland eröffnet, sei nur eine Frage der Zeit, sagte der Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber im Interview mit der "Westfälischen Rundschau" .