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M2M

In Europa gibt es immer mehr aktive SIM-Karten

Machine-to-Machine-Verbindungen machen's möglich: Sie bescheren den SIM-Karten in Europa ein enormes Wachstum, obwohl die Nutzung für den Mobilfunk rückläufig ist.

14.05.2018 Roland Freist
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Laut einem Bericht des Consulting-Unternehmens GlobalData wurden in Europa im Jahr 2017 mehr als 21 Millionen SIM-Karten für die Machine-to-Machine-Kommunikation neu registriert. Insgesamt stieg die Zahl der neuen SIM-Karten jedoch lediglich um etwa 15,8 Millionen, da im Mobilfunk eine rückläufige Entwicklung zu beobachten ist. Das liegt vor allem an sinkenden Gebühren für Verbindungen von einem Mobilfunknetz zum anderen, weshalb gerade in Mittel- und Osteuropa viele Handynutzer nun auf eine zweite SIM-Card verzichten können.

In Westeuropa nahmen die SIM-Karten um 17,3 Millionen zu, wovon lediglich 1,5 Millionen auf Mobilgeräte wie Smartphones entfielen. In Mittel- und Osteuropa gab es im vergangenen Jahr rund 6,6 Millionen neue SIM-Karten für M2M-Geräte. Gleichzeitig ging die Zahl der Neuanmeldungen für Mobilgeräte um 7,5 Millionen zurück, vor allem in Polen, der Ukraine und in Russland.

GlobalData beobachtet zudem einen Trend zu Karten mit Vertrag. Deren Zahl stieg um 9,7 Millionen, während die Prepaid-Karten um 15,7 Millionen abnahmen. Auf dem europäischen Gesamtmarkt überwiegen jedoch immer noch die Prepaid-Karten mit einem Anteil von 51 %.