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Security

IBM verbietet USB-Sticks

Die Mitarbeiter von IBM dürfen künftig keine USB-Sticks oder andere externe Speichermedien mehr verwenden. Zur Begründung wird die Gefahr für die Reputation und finanzieller Verluste angeführt.

16.05.2018 Quelle: CRN Andreas Dumont
Quelle: Shutterstock.com

Beschnittene Schnittstellen

Externe Speichermedien wie USB-Sticks, externe SSDs und Speicherkarten sind bei IBM bald tabu. Betroffen sind sämtliche Niederlassungen und Zweigstellen des Unternehmens weltweit. IBM-Mitarbeiter sollen künftig den unternehmenseigenen Dienst Sync'N'Share verwenden, um Daten zu verschieben. Das Risiko für die Unternehmensfinanzen und den Ruf von IBM sei zu groß, wenn Mitarbeiter Speichergeräte verlieren oder regelwidrig einsetzen, heißt es – was allerdings auch für Smartphones und Notebooks gilt.

Die Datenschutzgrundverordnung schreibt vor, dass persönliche Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen sind. Unternehmen drohen hohe Strafen, wenn Daten von EU-Bürgern betroffen sind. Die Durchsetzung einer USB-Verschlüsselung wäre eine alternative Möglichkeit, das Risiko zu minimieren und gleichzeitig den Mitarbeitern zu ermöglichen, in gewohnter Weise zu arbeiten.