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Cloud Applications

Hybrid-Multi-Cloud, KI, Internet der Dinge und Co.

Die Hybrid-Multi-Cloud bleibt im nächsten Jahr ein großes Thema, so die Prognose von Citrix Systems. Sie biete die Flexibilität, die Unternehmen brauchen und Mitarbeiter wünschen. Aber auch Künstliche Intelligenz, IoT, Predictive Analytics und Security werden uns 2018 auf Trab halten.

20.12.2017 Quelle: funkschau Axel Pomprt
Cloud Communication 2

1. Hybrid-Multi-Cloud treibt Digitale Transformation

Die Konvergenz der Technologien, von On-Premise-Anwendungen über cloudbasierte und mobile Apps, setzt sich fort. Immer mehr Unternehmen werden eine Hybrid-Multi-Cloud nutzen, um ausgewählte Anwendungen dorthin zu verschieben, wo sie am kostengünstigsten laufen. Gleichzeitig belassen sie geschäftskritische Applikationen und Datenbanken in der Private-Cloud. Die hybride Multi-Cloud bildet das Zentrum für die flexible Arbeitsorganisation; sie liefert Daten und Anwendungen konsistent über jedes Gerät zu jeder Zeit sicher aus. Das ermöglicht individuelle und dennoch kollaborative sowie mobile Arbeitsprozesse. Vor allem jüngere Mitarbeiter haben die Vision, dass ein Hybridmodell ihnen die größte Arbeits- und Zeitsouveränität gewährleistet.

2. Künstliche Intelligenz prägt die Zukunft der Arbeit

KI wird 2018 weitere Innovationen hervorbringen, die Unternehmen und Mitarbeiter auf eine neue Ebene des Lernens heben wird. KI wird aber die menschliche Arbeitskraft nicht ersetzen, sondern Lernbereitschaft und Fähigkeiten zur Übernahme neuer Rollen einfordern. Nichts wird jemals die Bedeutung menschlicher Kreativität, Empathie und Innovation ersetzen. Aber Tools und Plattformen für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz werden einfacher zu nutzen und dadurch immer umfassender sein. Die Cloud-Ressourcen werden für das Training dieser Algorithmen wichtig sein. Beide Technologien werden einen großen Einfluss auf die Zukunft von Arbeit und Sicherheit haben.

3. Internet of Things ermöglicht Losgröße 1

IoT nimmt in den nächsten zwölf Monaten Fahrt auf. In neuen Produktionsanlagen verbinden sich Maschinen und Werkstoffe automatisch mit dem Internet und tauschen sich untereinander aus. Der Wettbewerb wird zu vollautomatisierten IoT-Geschäftsprozessen mit Just-in-Time-Nachschub und sich selbst skalierenden Diensten führen. Es wird eine Reihe von IoT-Start-ups auftauchen, die sich auf Smart-Spaces-Technologien konzentrieren. Konzepte wie Bluetooth LE und iBeacon, GPS, Biometrie, Gesichtserkennung und vorausschauende Analysen des menschlichen Verhaltens in der Produktion der Zukunft werden Einzug halten. Maschinen erkennen automatisch Menschen und lassen sich nur von dafür autorisierten Personen befehligen. Die Losgröße 1 wird zu Kosten der alten Massenproduktion möglich.

4. Predictive Analytics optimieren alle Prozesse

Die Kombination von Informationen und Verhaltensmustern mit innovativen Algorithmen und künstlicher Intelligenz ermöglicht neue Interaktionsansätze mit Bestandskunden und triggert das Neugeschäft. Aber nicht nur CRM und Marketing profitieren. Predictive Analytics eröffnet neue Sicherheitskonzepte im Netzwerk, die für die Nutzer unsichtbar sind. Im Hintergrund ausgeführte Analysen zeigen, wann die Zugriffsberechtigung eines Benutzers gefährdet ist. Bevor ein Verhalten oder eine Tat das Netzwerk gefährden, wird der Nutzer so lange in einer virtualisierten sicheren Umgebung gehalten, bis Sicherheitsverletzungen ausgeschlossen sind. Predictive Analytics zeigen auch, wo Arbeitsabläufe optimiert und sie an individuelle Arbeitsgewohnheiten angepasst werden könnten, damit Aufgaben leichter und schneller erledigt werden. Analytics informieren Manager und IT über Arbeitsmuster und darüber, was ihre Mitarbeiter tun müssen, um ihre Arbeit effizienter zu erledigen. Mit diesen Erkenntnissen können Manager Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren und entweder durch Coaching oder durch Tools und Services umsetzen. Mehr noch: Analytics kann Mitarbeitern auch autonome Empfehlungen in Echtzeit geben, wenn Kollegen eine bessere Lösung gefunden haben.

5. Security wird unsichtbar und automatisiert

2018 werden Cyberattacken weiter zunehmen. Das zwingt Unternehmen zu umfassenden Security-Maßnahmen. Herkömmliche Passwörter werden zugunsten von Multifaktor-Authentifizierung verschwinden. Neue und vor allem biometrische Authentifizierungsmethoden wie Sprecher- oder Gesichtserkennung werden mit Verhaltensanalysen kombiniert. Sicherheit in Anwendungen wird so eingebettet und Barrieren beseitigt, dass sie von den Nutzern gar nicht mehr bemerkt werden. Sicherheitstechnologien werden sich auf benutzerzentriertes Design konzentrieren und intelligenter werden, indem sie die Identitätsfeststellung mit automatisierten Methoden durch maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz ständig verbessern. Der Zugriff auf Webseiten und Apps wird stärker kontrolliert, um die Endbenutzer zu schützen. Wenn immer mehr Kommunikationsprozesse in die Cloud übertragen werden, brauchen Unternehmen zudem ein sicheres und stets überwachtes Netzwerk mit einer durchgängigen Transparenz von der Cloud bis hin zu den Benutzern. Deshalb werden SD-WAN und Unified Communications as a Service (UCaaS) weiter an Bedeutung gewinnen.

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