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Channel & Distribution

Hermes will die Paketzustellung smarter machen

Die Paketflut steigt und steigt – und mit ihr die Probleme, die sie Händlern und Dienstleistern bereitet. Der Paketdienst Hermes hat ein paar Lösungsansätze für die künftige Zustellung parat.

18.01.2018 David Schahinian
Quelle: Otto Group
Quelle: Otto Group

Schon heute lässt sich der Paketstau nicht immer auflösen: In Kassel zwang die Post ihre Kunden jüngst dazu, ihre Sendungen selbst abzuholen . Weil die Zahl der Pakete stetig weiter steigt, sind zukunftsfähige Lösungen gefragt – zumal es laut Roger Hillen-Pasedag, Bereichsleiter Strategy, Innovation & CR bei Hermes Germany, immer schwieriger wird, Paketzusteller zu finden.

Seiner Meinung nach muss die Logistik gerade in den urbanen Zentren neu gestaltet werden. Als Beispiele nennt er City-Hubs oder Micro-Depots, von denen aus die Zusteller die Pakete mit Elektrofahrrädern ausfahren. Dafür sei die Unterstützung der Kommunen nötig, etwa bei der Bereitstellung der Flächen. Auch der Einsatz von Robotern sei denkbar. Tests hätten jedoch gezeigt, dass der Nutzen für den Endkunden derzeit noch zu gering sei. Für Drohnen hingegen sieht Hermes derzeit keine "wirklich wirtschaftlichen Anwendungsfälle“: Fast 70 % der Sendungen gehen nämlich in urbane Metropolregionen, die Touren umfassen oft mehr als 100 Pakete – viel zu viel für eine Drohne

Deutlich weiter geht Amazon mit seinem Dienst Amazon Key , der derzeit nur für Prime-Mitglieder in den USA verfügbar ist. Mittels eines smarten Türschlosses kann der Bote bei Amazon Zugang zur Wohnung des Kunden anfordern – und das Paket gleich auf den Wohnzimmertisch stellen.