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CEBIT News

Giant Rooks - Von der Schulbank auf die Bühne

Als Besucher der CEBIT könnt Ihr Euch freuen: am Dienstag tritt die Indie-Band Giant Rooks auf. Doch wer sind die deutschen Newcomer eigentlich?

12.06.2018
Quelle: Nils Lucas
Quelle: Nils Lucas

Giant Rooks haben sich 2014 als Band zusammengetan. Ihr Musikstil: Indie-Pop. 2015 wurde die erste EP "The times are bursting the lines" veröffentlicht. Und 2016 hat Giant Rooks den popNRW-Preis in der Kategorie Newcomer gewonnen.

Von der Schulbank auf die Bühne

Die Besucher der neuen CEBIT können sich besonders freuen, am Dienstag Giant Rooks zu sehen. Denn das Quintett tourt gerade durch die Weltgeschichte und rockt die größten Festivals. Kein Wunder: Die junge Band gilt derzeit als heißester Newcomer der deutschen Indie-Szene.

Es ist noch gar nicht lange her, dass die Mitglieder von Giant Rooks die Schulbank drückten. Seitdem hat sich eine Menge verändert im Leben der westfälischen Band, die längst mit internationalen Größen wie Arcade Fire oder Alt-J verglichen wird. Und obwohl sie erst seit vier Jahren gemeinsam Musik machen, ist der Giant- Rooks-Sound schon ganz eigen: sehr experimentell, verbunden mit poppigen Elementen. Klänge zum Eintauchen. Begleitet von der sanft-rauen Stimme des Sängers Frederik Rabe.

Früh übt sich – das gilt zumindest für ihn und Gitarrist Finn Schwieters. Die zwei sind Cousins und haben schon im Alter von acht oder neun Jahren zum ersten Mal gemeinsam Musik gemacht. Knapp zehn Jahre später holen sie sich drei weitere Bandmitglieder dazu und veröffentlichen 2015 ihre erste EP. Das ist der Startschuss für eine Karriere im Blitztempo. 2016 geht Giant Rooks als Vorband für Kraftclub oder Von wegen Lisbeth auf Tour.

Mit ihrer zweiten EP New Estate spielte die Band in den letzten zwei Jahren mehr als 200 Konzerte. An Live-Erfahrung mangelt es den fünf jungen Herren aus Hamm demnach nicht. Was sie auf ihrer Festival-Reise gerade eindrucksvoll unter Beweis stellen. Manchmal, verriet Sänger Fred vor Kurzem in einem Interview, vermisse er bei dem unsteten Musikerleben eine ganz normale Routine in seinem Alltag. Einfach morgens aufzustehen, zu frühstücken, zur Schule zu gehen. Doch tauschen möchte er Mathe gegen das Musikerleben natürlich nicht mehr. Und da hätte die stetig wachsende Fanschar der Giant Rooks auch mächtig was dagegen.