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Startups

Frisches Geld für Tech- und Mobility-Startups

Gute Zeiten für Startups auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten: Hessen und Baden-Württemberg kooperieren fortan bei der Beteiligungsförderung. Zudem unterstützt ein neuer Berliner Fonds vor allem Mobility-Gründungen.

20.06.2018 David Schahinian
Quelle: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Quelle: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Eine Kooperation dieser Art in Venture-Capital sei einmalig, sagte Edith Sitzmann, die Finanzministerin von Baden-Württemberg. Das Land ist Initiator und Ankerinvestor des öffentlich-privaten Wagniskapitalfonds LEA Venturepartner. Nun beteiligt sich Hessen über seine Wirtschafts- und Infrastrukturbank WIBank mit bis zu drei Millionen Euro an dem Fonds. Damit wird das Angebot an Beteiligungsfinanzierungen für hessische Firmen erweitert. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen mit Technologieorientierung. Die Beteiligungshöhe liegt zwischen 0,25 und 5 Millionen Euro.

In Berlin startete unterdessen ein Fonds, der speziell deutsche und israelische Startups mit Ideen für neue Mobilitätskonzepte im Visier hat. Wie die "FAZ" berichtet , hat der Risikokapitalgeber Target Global dafür insgesamt 100 Millionen Dollar eingesammelt, die unter anderem in neue Auto-Plattformen, Logistikdienste, Lieferangebote oder Mitfahr-Gründungen fließen könnten. Gruenderszene.de nennt den privaten und öffentlichen Transport sowie übergreifende Servicemodelle und Marktplätze als Beispiele.

Laut der Beratungsfirma EY wurden 2017 insgesamt 4,3 Milliarden Euro in deutsche Startups investiert, was einem Anstieg um 88 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg lediglich um 5 %, da einige sehr große Deals zum starken Wachstum des Gesamtwerts beigetragen hatten.